Schlagwort-Archive: nachdenken

wettergeschichten

6/19 @Theresia Heimbach

Zu dieser Serie hat mich das Grau der Wintertage inspiriert.

Ich habe den Entschluss gefasst, das Wetter nicht mehr so wichtig zu nehmen.

Das ist gar nicht so einfach………wenn mein absoluter Lieblingsmensch bereits – und nicht nur – beim Frühstück die WetterApp checkt.
Ich gehe mit meiner Hündin Bibi spazieren – egal welche Kapriolen das Wetter schlägt – treffe Nachbarn…….und worüber redet frau-man? Ist nicht schwer zu erraten.

Bei vielen Menschen drückt die Dunkelheit aufs Gemüt – auch bei mir. Die Klagen über das Wetter, über zu viel oder zu wenig Sonne, zu kalt, zu feucht…….können es nicht verändern. 

Es ist – wie mit so vielen Dingen – Einstellungssache. Darum habe ich meinen Blick, meine Aufmerksamkeit in eine andere Richtung gelenkt. Das klingt jetzt zu einfach, meint ihr……….vielleicht – vielleicht ist es aber auch gar nicht so schwer, zumindest ab und zu.

In dieser anderen Richtung haben mich diese Bilder gefunden.

zwischendrin aussteigen

Sommerplätzchen6

„Auch in der Kunst gibt es ein Ein- und ein Ausatmen……“, hatte mir vor kurzem eine befreundete Künstlerin geschrieben. Dieses Bild finde ich sehr schön.
Es ist unmöglich permanent den Schaffensprozess aufrechtzuerhalten. Den kreativen Höhenflügen folgen Phasen des Rückzugs – gerne in Begleitung eines schlechten Gewissens. Das ist gar nicht so leicht auszuhalten. Da ist diese Ruhelosigkeit, ein Automatismus, der mich drängt weiterzugehen ………, eine Dynamik, der wir uns kaum entziehen können.
Drehen wir uns alle in einem Hamsterrad? Der Optimierungsgedanke hat uns fest im Griff, treibt uns an und an und immer weiter….. Wohin? Das ist – wie ich finde – eine sehr gute Frage. Nachdenken braucht jedoch  auch seine Zeit und schon funktioniert das mit dem Rädchendrehen nicht mehr. Anhalten bedeutet zurückbleiben und gegen den Strom zu schwimmen.

Und ich werde sie finden – meine Antworten.