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das eigenleben der ideen

Serie Selbstgespräche ©Theresia Heimbach


Manchmal holpert, hakt und stockt ES –
will nicht wie ich es will –
mir wünschen würde –
wie ich es mir so schön ausgedacht hatte –
in meinen Träumen……meiner imaginären Welt.

Ideen können zickig sein – sich weigern – kratzen, beißen – sich sträuben gegen die Erde, in die ich sie pflanzen möchte, mit der Platzwahl sind sie auch nicht einverstanden, sogar an der Nahrung mosern sie herum.
So freudig unser erstes Zusammentreffen war, umso zäher gestaltet sich die Arbeit im Team.
Sie machen mir klar, dass DAS HIER nicht mit dem „Kopf durch die Wand“ möglich ist.

Viele Ideen sind bei mir schon vorbeigekommen – manche haben Gestalt angenommen andere sind weitergezogen.

Heute hängen sie in der Luft – rumoren in meinen Gedanken – schläfrig strecken sie ihre Bäuche der Frühlingssonne entgegen – schlummern in begonnenen Projekten.

Und ich – darf mich wieder einmal in GEDULD üben.

mein sicherer Hafen Skizzenbuch
hier schlummern auch einige Ideen

team heimbach

Hier sind meine Schmalen oder Langen oder Breiten, je nachdem.

Die kommunikative Runde kommt inzwischen ganz gut ohne mich zurecht. Mit den Feinheiten war ich noch viele Stunden beschäftigt. Das ist immer wieder eine Gratwanderung. Werde ich gegen Ende eines Malprozesses zu pingelig oder „passt es einfach noch nicht“…… Wann ein Bild fertig ist, das entscheidet mein Bauchgefühl.

Team Heimbach lässt grüßen:-)

Dieses hier habe ich nach langer Ruhezeit nochmal verändert. Die Figur rechts im Bild fühlte sich verloren – das ging natürlich gar nicht. (Ihr könnt das Bild vor der Veränderung hier sehen.)

Wenn die Geschichte noch nicht rund ist, dann tauche ich wieder ein, höre zu und schon zeigen sich die nächsten Schritte. Das kann schon einige Anläufe brauchen.

Zum Abschluss wollten alle noch fotogeshootet werden. Das war vielleicht eine Aufregung, meine Güte. Die Frisuren mussten gerichtet werden, was in der aktuellen Situation Improvisationstalent erfordert.
Demnächst kommt ihr Auftritt auf meiner Homepage, wo Ihr sie dann alle bewundern könnt.

Zur Abwechslung habe ich ein paar größere Leinwände hervorgeholt.

nächstes Projekt

Davor hatte ich eine Bestandsaufnahme meiner Pigmente gemacht, Farben angerührt und mich in all meine Ockertöne verliebt.

Innerlich konnte ich mich von meiner bunten Gesellschaft noch nicht verabschieden. Sie hat mich durch den zweiten Lockdown geführt und möchte mir – vielleicht auch Dir -noch etwas zeigen.