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das eigenleben der ideen

Serie Selbstgespräche ©Theresia Heimbach


Manchmal holpert, hakt und stockt ES –
will nicht wie ich es will –
mir wünschen würde –
wie ich es mir so schön ausgedacht hatte –
in meinen Träumen……meiner imaginären Welt.

Ideen können zickig sein – sich weigern – kratzen, beißen – sich sträuben gegen die Erde, in die ich sie pflanzen möchte, mit der Platzwahl sind sie auch nicht einverstanden, sogar an der Nahrung mosern sie herum.
So freudig unser erstes Zusammentreffen war, umso zäher gestaltet sich die Arbeit im Team.
Sie machen mir klar, dass DAS HIER nicht mit dem „Kopf durch die Wand“ möglich ist.

Viele Ideen sind bei mir schon vorbeigekommen – manche haben Gestalt angenommen andere sind weitergezogen.

Heute hängen sie in der Luft – rumoren in meinen Gedanken – schläfrig strecken sie ihre Bäuche der Frühlingssonne entgegen – schlummern in begonnenen Projekten.

Und ich – darf mich wieder einmal in GEDULD üben.

mein sicherer Hafen Skizzenbuch
hier schlummern auch einige Ideen

nach der reise

Heute ist so ein Tag – so ein verflixter – ein „nichts will gelingen“ Tag – so ein Montag obwohl wir Dienstag haben.
Mit den Gedanken bin ich noch da wo ich schon längst nicht mehr bin.

Noch klingen die Geräusche der Großstadt in mir, das Lachen meiner Töchter, all die Gespräche, Musik……..
Hier macht sich die Stille wieder breit – Sehnsuchtsort – nach Hause kommen – und mich nach der Lebendigkeit der Großstadt sehnen.
So verflixt ist das!

Und dann öffne ich die Tür zum Atelier – ohhhhhh, da müsste aufgeräumt werden.
„Das ist jetzt echt tooooo much“, sage ich mir und träume weiter.




moin

Hier im Norden übe ich mich im „Moin“ und hoffe, dass ich mich nicht wie ein Döspaddel anstelle;-) Ich habe mir sagen lassen „Moin-Moin“ wäre bereits geschwätzig, daher unnötiges Gesabbel.
Mein Lieblingsmensch ist ein Fischkopp und plietsch.
Das Mineralwasser ohne Kohlensäure ist nicht still sondern Ebbe, die Semmeln sind Rundstücke. Hier wird nicht gequatscht sondern geschnackt. Die gemütlichere Version ist der Klönschnack. Tüddelkram ist so etwas wie unnötiges Kleinzeug.
In meiner Tasche gibt es immer mindestens einen Büddel – nicht zu verwechseln mit Schietbüddel.
Und bevor ihr euch jetzt denkt „snack bloots keen dumm Tüch“ und ich mucksch bin, mach ich lieber nen Punkt.


schüchtern

„Wann machst du denn wieder einmal eine Ausstellung“, werde ich immer wieder gefragt.
In meinem aktuellen Newsletter habe ich meine Ausstellungsmüdigkeit erwähnt.
Ich weiß, auf Dauer ist es keine Lösung, so gar nicht mehr mit meinen Bildern – in die reale Welt – hinauszugehen, mich hinter meiner Schüchternheit im Atelier zu verkriechen.

„Du bist schüchtern???????? Das hätte ich mir nicht gedacht…..“
Ja, ich bin schüchtern.

Es fällt mir schwer im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen, auf Menschen zuzugehen und Interesse für meine Malerei zu wecken. 
Das ist fatal, denn meine Bilder möchten in die Welt hinaus, kommunizieren, inspirieren – ich natürlich auch. 
Ich war noch nie die…….“Schaut alle her, das sind meine Bilder!!!!!!“
Es gibt ohnehin soooo viel wunderbare Kunst da draußen, denke ich.

Ich erinnere mich an die Kunstmessen, bei denen ich mit einer Auswahl meiner Werke vertreten war, an die Einführungsreden bei Vernissagen – ich hätte mich am liebsten irgendwo versteckt.
Von größeren Menschenansammlungen fühle ich mich komplett überfordert.

Was tun?
Es gibt viele Wege meine Bilder zu zeigen und ich probiere aus was passt.

In meinen Schubladen haben sich Schätze im kleinen Format angesammelt, die ich bald in einem Online-Shop präsentieren möchte. 
Das ist ein größeres Projekt und ich werde euch über die Fortschritte auf dem Laufenden halten.

lieblingsstadt

Ich bin so ein richtiges „Landei“. 

Und doch ist da eine Sehnsucht nach Stadt, die regelmäßig bei mir anklopft. Sie ist nicht mehr so stark und drängend – aber immer noch präsent.

Ich mag es durch die Straßen zu bummeln, die Fassaden der Häuser anzusehen, nicht nur Buchläden zu entdecken und vor allem im Caféhaus zu sitzen. So sehr ich die Stille des Landlebens mag, ein Teil von mir liebt es inmitten all der fremden Menschen zu sein.

Müsste ich mich für ein Stadtleben entscheiden, meine Wahl wäre Hamburg. Schon bei meinem ersten Besuch habe ich mich in diese Stadt verliebt. Das war vor vielen Jahren und hat sich nicht verändert.
Am vergangenen Wochenende hatte ich wieder das Vergnügen in meiner Lieblingsstadt zu sein. 

Mit jeder Menge Inspiration bin ich heute bei meinen Leinwänden im Atelier angekommen.

Schlumper Galerie @Theresia Heimbach

arbeiten im hintergrund

14/19 ©Theresia Heimbach

Hier wird fleißig gewerkelt…….nicht nur im Atelier……. auch an der Basis dieser Seiten hier.
Ich hatte technische Pannen.
Da nutze ich gleich die Gelegenheit, um mich für die doppelte Zustellung des letzten Beitrags – eigentlich der Beiträge – zu entschuldigen:-)

Manchmal braucht es diese Schubser, um in Bewegung zu kommen. Es gibt Dinge, die schiebe ich gerne auf die Seite und gehe lieber ins Atelier.
Dank Fabian habe ich nun ein neues Tool zum Versenden der Beiträge, das der neuen Datenschutzverordnung entspricht.

So gibt es nach langer Zeit auch wieder einen Newsletter. Mein altes Programm war bockig und hat sich nicht mehr öffnen lassen. Vielleicht fühlte es sich zu sehr vernachlässigt von mir.
Da ich mich immer freue über Nachrichten meiner Lieblingsbloggerinnen, habe ich die Hürde auf mich genommen und biete hier für Interessierte wieder einen Newsletter an. Darin informiere ich über aktuelle Veranstaltungen, Bücher, Kurse……..und Inhalte meines Blogs in komprimierter Form.

Die Möglichkeit zur Anmeldung findet ihr auf meinem Blog und meiner Homepage.
Dort könnt ihr auch meine Blogbeiträge abonnieren.

Euch allen eine schönes Winterwochenende mit Sonnenschein!

auftauchen

auftauchen – 100×120 – 2018 ©theresia heimbach

auftauchen
tauch endlich wieder auf!
ich tauche auf
tauchen die Nockerln auf?
Sehnsüchte tauchen auf
der Schlüssel taucht wieder auf
schmerzhafte Erinnerungen
Schätze
der ganze Müll taucht wieder auf
längst vergessene Dinge tauchen auf
Nebelschwaden
Gewitterwolken
Semmelknödel tauchen auf
das Licht am Ende des Tunnels taucht auf

aber wann taucht der kleine Wollkamm wieder auf?!

Euch fällt sicherlich auch noch einiges ein;-)


ich staune

Nach langer………viel zu langer Zeit ein kleiner Gruß aus meinem Atelier.
Könnt ihr Bibi sehen? Sie ist die allerbeste Mitmalerin!

Ich staune! ©Theresia Heimbach

Ich staune……..und oute mich mit Brille!

Zeichenexperimente ©Theresia Heimbach

Hier sind einige meiner Selbstporträts;-) Humor ist immer hilfreich.

sprudelnde ideen

 

 

Bei der Umsetzung meiner sprudelnden Ideen kommt mir die praktische Realität immer wieder in die Quere. Die größte Hürde ist leider meine begrenzte Geduld. Am liebsten würde ich alles gleichzeitig machen, so ganz in meiner Farben-Fantasie-Papier-Tier-Leinwandwelt abtauchen.
In den Nächten wandern meine Gedanken irgendwo zwischen den Papieren herum, finden neue Ideen und Wege……wie so manches handwerkliche Problem zu lösen ist.
Ganz versunken in meinen Experimenten vergesse ich nicht nur die Zeit…….bis Bibi mir hartnäckig ihren Ball zuspielt und mir die Füße abschleckt.
Das sind die Phasen mit den viel zu kurzen Tagen und dem wachsenden Durcheinander – in mir und rundherum.

Hier ein kleiner Einblick in meine Experimente.
Ich habe mich in Eco-Printing versucht. Diese Technik kommt meiner Liebe zur  Natur entgegen.  Die Papiere werde ich für Collagen und kleine Buchprojekte verwenden.

Für meine Druckversuche in meinen Lieblingsfarben verwendete ich eine selbst hergestellte Platte aus Agar Agar.

Dazwischen war ich an der Leinwand.

Mein kleines Buchprojekt, ein Leporello.

Euch allen ein schönes Wochenende und sprudelnde Ideen!

aufgetaucht

 

Nach einer kleinen großen Pause bin ich wieder aufgetaucht. Hallo!!!
Mein Atelier ist in diesen Tagen der kühlste Ort weit und breit.

Draußen ist es heiß……sehr heiß.

Und diese beiden Bilder haben ein neues Zuhause gefunden.