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das eigenleben der ideen

Serie Selbstgespräche ©Theresia Heimbach


Manchmal holpert, hakt und stockt ES –
will nicht wie ich es will –
mir wünschen würde –
wie ich es mir so schön ausgedacht hatte –
in meinen Träumen……meiner imaginären Welt.

Ideen können zickig sein – sich weigern – kratzen, beißen – sich sträuben gegen die Erde, in die ich sie pflanzen möchte, mit der Platzwahl sind sie auch nicht einverstanden, sogar an der Nahrung mosern sie herum.
So freudig unser erstes Zusammentreffen war, umso zäher gestaltet sich die Arbeit im Team.
Sie machen mir klar, dass DAS HIER nicht mit dem „Kopf durch die Wand“ möglich ist.

Viele Ideen sind bei mir schon vorbeigekommen – manche haben Gestalt angenommen andere sind weitergezogen.

Heute hängen sie in der Luft – rumoren in meinen Gedanken – schläfrig strecken sie ihre Bäuche der Frühlingssonne entgegen – schlummern in begonnenen Projekten.

Und ich – darf mich wieder einmal in GEDULD üben.

mein sicherer Hafen Skizzenbuch
hier schlummern auch einige Ideen

bunte gesellschaft

Hier ist ein Einblick in meine kleine Serie, an der ich in den letzten Wochen gearbeitet habe. Viele kleine und große Wesen sind in die Bilder spaziert, haben Kontakt aufgenommen, erzählen Geschichten. Manche sind ins Gespräch vertieft, andere blicken fragend, neugierig, erwartungsvoll oder ängstlich in eine Richtung – vielleicht auf das was kommen mag, ein mögliches Morgen – ein Raum gefüllt mit unseren Hoffnungen, Sehnsüchten, Wünschen, Erwartungen und Ängsten. 

Die kleinen Gefährten in meinen Bildern holen mich in die Gegenwart, zeigen mir was wirklich zählt und erinnern mich – und vielleicht auch Dich – an eine Unbeschwertheit, mit der es sich viel besser leben lässt. Das Morgen ist noch nicht da, das Gestern schon längst vorbei.

Sie zeigen mir, dass es sich lohnt zu malen, ihnen eine Stimme zu geben.

Wie sich die bunte Gesellschaft weiterentwickeln wird, das erzähle ich Euch im neuen Jahr.

Mein Plan ist ein monatliches oder auch vierzehntägiges Update über meine aktuellen Projekte im Atelier.

Ich wünsche Euch alles Gute, vor allem Gesundheit und Leichtigkeit für das Neue Jahr!

die leidige sache mit dem marketing

Es ist kein Geheimnis, dass ich mit dem ganzen Marketingdingsbums so meine Schwierigkeiten habe.
Ich weiß, mit diesem Problem bin ich nicht alleine.
Natürlich hab ich mich schlau gemacht, denn es gibt unzählige Experten auf dem Gebiet des Online-Marketings;-)

Was aber passiert, 

wenn man nur ohne Hintergedanken schreiben kann,

strategisches Handeln ein Fremdwort ist, das Übelkeit auslöst,

noch dazu immer alles kritisch hinterfragen möchte,

sich die Stacheln aufstellen, wenn es nach Manipulation riecht,

schon gar kein Spielball für fremde Interessen sein will (als Beispiel die sozialen Netzwerke),

beim großen Rennen nach Followerzahlen und Likes nicht mithalten kann,

all das als Freiheitsraub empfindet 

und noch dazu ehrlich ist.

Bin ich eine Spielverderberin?

morgenritual nicht nur für morgenmuffel

Es gibt Menschen, die springen frisch und froh aus dem Bett, starten energiegeladen in den Tag.
Das kann ich von mir nicht behaupten. Ich gehöre mehr zu den Langsamstartern und brauche Zeit, richtig viel Zeit um warmzulaufen. Meine morgendlichen Rituale helfen mir, sanft in den Tag zu gleiten.

Seit über einem Jahr ist auch die tägliche Zeichnung Teil meiner Starthilfen.
Ich illustriere meinen Jetzt-Zustand, meine Gedanken, Gefühle, Aufgaben, Pläne……Ich zeichne was mich beschäftigt. Diese fünf – zehn oder fünfzehn Minuten sind wie eine Insel nur für mich, ein Rückzugsort, den ich stets gestärkt wieder verlasse.
Mir fehlt etwas, wenn es einmal hektisch ist und ich nicht zeichnen kann, es auf später verschieben muss.

Vielleicht möchtet ihr es auch versuchen?
Der Einwand, dass ihr angeblich nicht zeichnen könnt, gilt nicht. Ich bin keineswegs die große Zeichnerin, habe aber große Freude daran.
Außerdem ist es ein geniales Rezept für Morgenmuffel. Sobald ich ein Bild für meine schlechte Stimmung gefunden habe, kann ich auch schon wieder schmunzeln.
Das ist zu einfach? Probiert es aus!

unsichtbar werden

Jetzt mal so ganz ehrlich, wie kritisch betrachtet ihr Fotos von euch?

Also mich hat es unzählige Versuche gekostet, halbwegs akzeptable Porträts von mir zu machen. Am liebsten ist mir der Selbstauslöser, dann schaut mir auch niemand zu dabei.
Zwei dieser Fotos habe ich auf Instagram mit dem Hashtag #fürmehrrealitätaufinstagram versehen. Das könnt ihr jetzt nach eurem Gusto interpretieren;-)
Bei allem Humor, es war eine Mutprobe für mich.

Mir ist aufgefallen, dass dort vor allem die jüngere Generation präsent ist, auch bei den Bloggerinnen.
Wo sind die Frauen in meinem Alter?

Manchmal habe ich den Eindruck, dass wir mit den Jahren unsichtbarer werden.
Da muss ich etwas dagegen unternehmen, dachte ich mir.

Wer macht mit? 😉

alles allanig machen

neue Postkarten @Theresia Heimbach

Meine neuen Postkarten sind da!
Es liegt ein mühsamer Weg hinter mir. 

„Ich mach das allanig“ – ist eines meiner verhängnisvollen Mantren.
(allanig=alleine;-)

Heute muss ich sogar darüber schmunzeln. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie schwierig es sein kann, gute Fotos von Gemälden zu machen. 
Sind die Lichtverhältnisse halbwegs gut, müsste ich nur noch die Bilder gerade auf die Aufnahme bringen, bei den Leinwänden kein Problem. ich kann diese an die Wand hängen. Da gibt es die Arbeiten auf Papier, Karton, die kleineren Formate eben, die sich als äußerst widerspenstig erweisen. „Hat sie denn kein Stativ“, werdet ihr euch jetzt fragen. Natürlich, alles vorhanden und trotzdem. Ich komme mit meiner Kamera nicht zurecht, das Handy macht dann doch die besseren Fotos und schließlich stehe ich da und fotografiere ohne Stativ. Meine Geduld ist schon jetzt ausgeschöpft.

Beim Beschneiden der Fotos zeigt sich die Katastrophe. 

Versteht ihr was ich meine? Das Licht wäre eigentlich optimal gewesen, doch in irgendeiner Richtung bin ich immer schief. Bei dieser Schräglage müsste auch das gemalte Bild abspecken.
Die meisten Aufnahmen muss ich wiederholen, allerdings haben sich die Lichtverhältnisse inzwischen verändert. Egal, kein Platz für perfektionistische Anwandlungen, ich muss mit meiner Geduld haushalten.
Das ist die erste Hürde. 

Dann kommt die Bearbeitung der Fotos. Die kleinen Änderungen kann ich wunderbar in meinem Fotoprogramm machen, doch für die Vorbereitung zum Druck brauche ich Photoshop. Schon lange nicht mehr geöffnet, zeigt er sich mir in einem ungewohnten Outfit. Oder kann ich mich nicht mehr erinnern??? Fluchend erobere ich mir die Photoshopwelt zurück – bis ich gar nicht mehr aufhören möchte.
Auf dem Bildschirm sieht das Ergebnis nicht schlecht aus, doch mein Drucker zeigt mir, dass noch mehr belichtet werden muss.
Ich setze mich wieder an den Computer.

Sind die Bilder hochgeladen und die Druckerei beauftragt, kommen Zweifel ob ich nicht doch besser einen Profi für diese Arbeiten beauftragen hätte sollen.
Das Ergebnis ist für mich nicht vorhersehbar. Die Überraschung kann gut oder katastrophal sein.
Dieses Mal hat es geklappt:-)

Kommt euch das bekannt vor?

Gibt es zufällig eine gute Fotografin oder Fotografen unter euch? Kennt ihr euch mit Produktfotografie, Photoshop und Druckdaten aus? 
Ich hätte ein Tauschgeschäft anzubieten: Bild oder Bilder gegen Fotos und Fotoarbeiten. 
Der kleine Film auf meiner Homepage ist auf diese Weise entstanden.

noch mehr Postkarten ©Theresia Heimbach

arbeiten im hintergrund

14/19 ©Theresia Heimbach

Hier wird fleißig gewerkelt…….nicht nur im Atelier……. auch an der Basis dieser Seiten hier.
Ich hatte technische Pannen.
Da nutze ich gleich die Gelegenheit, um mich für die doppelte Zustellung des letzten Beitrags – eigentlich der Beiträge – zu entschuldigen:-)

Manchmal braucht es diese Schubser, um in Bewegung zu kommen. Es gibt Dinge, die schiebe ich gerne auf die Seite und gehe lieber ins Atelier.
Dank Fabian habe ich nun ein neues Tool zum Versenden der Beiträge, das der neuen Datenschutzverordnung entspricht.

So gibt es nach langer Zeit auch wieder einen Newsletter. Mein altes Programm war bockig und hat sich nicht mehr öffnen lassen. Vielleicht fühlte es sich zu sehr vernachlässigt von mir.
Da ich mich immer freue über Nachrichten meiner Lieblingsbloggerinnen, habe ich die Hürde auf mich genommen und biete hier für Interessierte wieder einen Newsletter an. Darin informiere ich über aktuelle Veranstaltungen, Bücher, Kurse……..und Inhalte meines Blogs in komprimierter Form.

Die Möglichkeit zur Anmeldung findet ihr auf meinem Blog und meiner Homepage.
Dort könnt ihr auch meine Blogbeiträge abonnieren.

Euch allen eine schönes Winterwochenende mit Sonnenschein!