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5 jahre

Annäherung – 2017 ©Theresia Heimbach

Ich liebe Blogs anderer Künstlerinnen!

Bilder und Texte inspirieren, lassen mich neue Sichtweisen entdecken, beleben meine Gedanken, helfen meiner Kreativität auf die Sprünge…….. und geben mir ein Gefühl von Verbundenheit.
Euch die eine oder andere Künstlerin hier vorzustellen, könnte ein mögliches Projekt im kommenden Jahr sein.

hehocra – der Blog von Doreen Trittel – einer Künstlerin aus Berlin – feierte 10jähriges Jubiläum. Der Beitrag von Doreen zu diesem Anlass hat mich angeregt über die Geschichte meines Blogs nachzudenken.

Wann habe ich damit begonnen hier zu schreiben? Es war der September 2012. Unglaublich!
Ich staune über mich…..
naja, wenn man die Häufigkeit meiner Blogposts genau betrachtet, dann bräuchte ich vielleicht eine andere Zeitrechnung.

Trotzdem.
Ich erinnere mich an die Geschichte mit dem Handarbeitskoffer aus Kindheitstagen. Eine meiner Töchter hatte diesen im Haus ihrer Großmutter gefunden. Das Bild sehe ich noch ganz klar vor mir wie meine große Tochter voll Ehrfurcht diesen kleinen, etwas ramponierten Plastkkoffer – inPepita – öffnet und vorsichtig den Inhalt begutachtet……..
dann ihr Kommentar –
eine Mischung von Entrüstung, Verwunderung, Entsetzen………
aber Mama, da ist ja alles nur angefangen und nichts fertiggemacht.

Abgesehen davon, dass die Stickereien meiner Kindheit kein Vergnügen für mich waren, muss ich gestehen, dass meine Stärke mehr im Initiieren liegt, im Beginnen. Ich kann träumen, mich begeistern, spontan und mutig die ersten Schritte machen, andere ermutigen……….das Durchhalten allerdings ist ein schwieriges Unterfangen für mich.
Frau braucht Geduld dafür und daran arbeite ich – immer noch – immer wieder.
So ist das auch mit meinem Blog. Zumindest ist er authentisch, das kann man sagen. Wenn man ein Muster mit meinen Posts machen würde, dann könnten das Wellenbewegungen sein – mal stürmisch, mal ruhig………..aber – immerhin – bis……..heute – da.
Vielleicht wäre das Bild einer Nachricht in Morsezeichen stimmiger.
Auch mein Lebensweg verläuft rauf und runter, querfeldein und wieder vornerüber über die größten Hindernisse, die Sackgasse rein und wieder raus, nochmal herum und eher den steinigen Weg, den schwierigen – den mühsamen und immer wieder Sprünge und unerwartete Wendungen.

Das ist natürlich absolut kontraproduktiv – was die Besucherzahlen betrifft.

Die ersten Posts waren wie ein Tasten im leeren Raum.
Ich schreibe gerne, bin absolut keine Rednerin – viel mehr die gute Zuhörerin.
Meine Stimme ist mir in der Leere des alten Schulhauses meiner Kindheit – das auch mein Elternhaus war – abhanden gekommen.
Und so sehe ich diesen Blog nicht nur als verbindendes Element – eine Brücke zu meiner Kunst – sondern auch als ein Suchprojekt.

Meine Texte könnten das Geländer sein. Schilder die zur Brücke führen, Fundstücke auf dem Weg, ein Lockruf, Vermittlung, Transportmittel, Zubringer, Shuttleservice, Zauberformel, Kostprobe oder Magentratzerl…..vielleicht fällt ja Euch noch etwas ein.

Ich danke all den wunderbaren Frauen – Künstlerinnen – Bloggerinnen……Leserinnen und Lesern – für Inspiration, Denkanstöße, Offenheit, Ermutigung, Austausch, Kommentare………und dass Ihr immer wieder hier vorbeischaut:-)

#tag5


Nun lüfte ich das kleine Geheimnis meiner Tag-Fotos:-)
Vor einigen Wochen habe ich die Bücher von Wendy Ann Greenhalgh entdeckt:
„Mindfulness & the Art of Drawing“ und „Stop Look Breathe Create“.
Die Autorin ist eine vielseitige Künstlerin, lebt und arbeitet in England.

Achtsamkeit und kreativer Ausdruck – ein unzertrennliches Paar. Wendy Ann Greenhalgh widmet sich diesen Themen in ihrer Kunst und in ihren Texten. art of mindfulness ist der Titel ihrer Homepage, dort findet Ihr viele Anregungen und einen kostenlosen Online-Kurs, die 3challenge.

Ich bin immer dankbar für neue Herausforderungen – ganz besonders wenn mein W-Freund wieder mal sooooo dominant ist und wir beide irgendwo im Sumpf feststecken.

In der ersten Woche wird eine kurze Achtsamkeitsübung mit Fotografie verbunden……..in der Mitte des Tages kurz innehalten, bewusst wahrnehmen und gestalten. Kein Problem für mich, dachte ich anfangs, doch an einem sehr geschäftigen Tag muss ich meinem W-Freund gegenüber Haltung bewahren.
Während einer meiner Übungen hat mir meine Hündin Bibi mit einer Vehemenz ihren Ball in die Hände gedrückt, dass ich mich gefragt habe, ob sie sich vielleicht mit W. verbündet hat…..?Das Tag3-Foto dokumentiert die Situation;-)
In der zweiten Woche kommt eine zeichnerische Aufgabe zu Beginn des Tages dazu und im letzten Drittel gibt es für den Abend eine kleine Schreibübung.

Die Bücher sind inspirierend und ermutigend, auch eine Bestätigung für meinen schöpferischen Weg und das was ich als Vermittlerin weitergeben möchte.

„However, it’s important to remember that Stop Look Breathe Create is all about mindfully connecting to the world and enjoying the process of creating……..“ Wendy Ann Greenhalgh in Stop Look Breathe Create

 

#day5 ©Theresia Heimbach

 

alte katzen

altekatzen

Ich habe ein wunderschönes Buch zu Weihnachten bekommen! Vielleicht habt Ihr meine kleine Geschichte zum „Königreich Flecki“ gelesen oder erinnert Euch an unsere Hündin Merle. Tiere sind  treue Gefährten, die mich begleiten und mein Leben bereichern. Die Essenz ihres Wesens zeigt sich in meinen gemalten Geschichten.

„Über Jahre fotografierte und porträtierte die Filmemacherin und Fotografin Meike Birck, selbst Katzenbesitzerin, Menschen mit ihren alten Katzen. So entstand ein Bildband mit eindringlichen Texten voll Zärtlichkeit, Respekt und Poesie.“ (Klappentext)
Hier könnt Ihr noch mehr über das Buch erfahren und es direkt beim Verlag bestellen: http://www.alte-katzen-das-buch.de/

winterquartier

Skulptur Korbinian HuberEin Ausstellungstipp für das kommende Wochenende:
Yurika Tahara, Korbinian Huber und Bjarne Geiges stellen in der Orangerie im Englischen Garten in München aus.

Zu sehen sind Fotografien, Objekte aus Ton und Skulpturen aus Holz. Auf dem Foto nebenan seht Ihr eine Arbeit von Korbinian, aufgenommen während unserer gemeinsamen Ausstellung in der Orangerie im Winter 2011. Mit Yurika habe ich in der Galerie Andreas Constantin gemeinsam ausgestellt.

Öffnungszeiten: Freitag und Samstag von 17.00 bis 19.00
Finissage am kommenden Sonntag von 12.00 bis 18.00

Englischer Garten 10
80538 München

unsere gruppenausstellung in der galerie acb

Die Vernissage und die ersten Ausstellungstage sind nun vorbei. Ich möchte mich bei allen Besucherinnen und Besuchern sehr herzlich bedanken!
Die Ausstellung ist bis 30. Mai jeweils am Di, Do, Fr von 15.00 – 19.00 und am Samstag von 12.00 – 16.00 geöffnet.

 

gestern in der galerie acb………..

Kunstumbau

Was verbirgt sich hinter dieser Folie………Seid Ihr neugierig?
Eines kann ich Euch verraten: es wurde fleißigst gearbeitet. Als Nervennahrung haben wir jede Menge Schokolade und Kekse vertilgt und festgestellt, dass altes Mauerwerk sehr speziell sein kann.
Morgen 19.00, ich freue mich auf Euch!!!