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streifenglück

Streifen1Am Montag waren die Vorschulkinder bei mir und haben kunterbunte Streifen in meinem Atelier hinterlassen…… Die Bilder sprechen für sich. Mich berührt diese kindliche Unbeschwertheit und Unbedarftheit jedes Mal aufs Neue – und macht nicht nur mich unglaublich froh.

Ich wünsche Euch auch so ein großes buntes Streifenglück!

samstags-kurs-bilder

22.3

Gestern war wieder Samstagskurs in meinem Atelier und ich muss Euch unbedingt hier die Kunstwerke „meiner Frauen“ zeigen. Ja, ich bin sehr stolz auf jede einzelne von ihnen. Es bereitet mir große Freude, wenn ich Begeisterung wecken kann. Jedes Mal staune ich über die Vielfältigkeit der Herangehensweisen.
Manche Frauen in meinen Kursen haben noch nie gemalt, andere beschäftigen sich schon viele Jahre mit dieser Form des Ausdrucks. Mein Anliegen ist es Raum zu schaffen, in dem wir ungeniert verschiedene Wege ausprobieren können und eine Bildsprache finden, die – zumindest für den Moment – passend und stimmig für uns ist. Das ist weit mehr als das Erlernen von Techniken.
Während des Malprozesses erfahren wir sozusagen spielend unglaublich viel über uns, über andere und das Leben an sich.

schatzkiste

Die neuen Kinderkurse haben begonnen. Für die ersten Stunden hatte ich mir eine Variation unserer Farbübungen überlegt. Die erfahrenen Malwerkstatt-Kinder durften den Neulingen in der Gruppe zeigen wie das so geht mit der Farbenmischerei und sollten ein eigenes Projekt entwickeln.
Die Dynamik in der Gruppe fasziniert mich immer wieder. Oft muss ich mein komplettes Konzept umschmeißen und   es den jeweiligen Bedürfnissen, Befindlichkeiten und Stimmungen anpassen. Ich mag diese Momente, auch wenn es manchmal schwer ist, die ausgefeilten Pläne loszulassen. Dieses Spüren, Wahrnehmen und Eingehen ist im positiven Sinne sehr reizvoll für mich – nicht nur in meiner Arbeit mit Kindern. Das ist Lebendigkeit. Stimmungen sind einem permanenten Wandel unterworfen – was ja auch irgendwie beruhigend ist.
Wohin geht die Reise? Letzten Freitag waren meine „kleinen Künstler“ in Abenteuerlaune. Die für die Farbübungen bereitgestellten Kartons wurden zu Schatzkisten. Und ich lass mich sehr gerne begeistern für diese spontanen Ausflüge.

 

genießen

8.3.1

In meinem Bilderzyklus „hinter den Fassaden“ habe ich mich bereits mit dem „forever young – Wahnsinn“ auseinandergesetzt. Vielleicht habt Ihr meine „anti-aging-hölle“ schon gesehen oder meinen Beitrag dazu gelesen. Dieses Thema beschäftigt mich immer wieder, es drängt sich geradezu auf. Sitzt man im Wartezimmer eines Arztes, lächeln die geglätteten Nachher-Gesichter von den Werbeplakaten, egal ob Facharzt oder praktischer Arzt, die Angst vor der Vergänglichkeit scheint ein profitables Geschäft zu sein. In der SZ war in der vergangenen Woche ein sehr interessanter Artikel zum Thema Botox und Co..

Die Philosophin Ariadne von Schirach hat ein sehr interessantes Buch geschrieben: „Du sollst nicht funktionieren“ mit dem Untertitel: „Für eine neue Lebenskunst“. Ich kann es Euch sehr empfehlen. Hier findet Ihr „eine leidenschaftliche Beschwörung des echten Lebens“.
(ISBN 978-3-608-50313-5)

Ich spinne meine Gedanken weiter im Hinblick auf meine Arbeit……. Für den Schöpfungsprozess brauchen wir Hingabe und Leidenschaftlichkeit. Tja, das ist mit der Kontrolliererei nicht vereinbar. Jedes Bild ist eine Reise ins Ungewisse. Kreativität und Sinnlichkeit sind eng miteinander verknüpft. Betrachten wir unseren Körper als Feind, den es zu kontrollieren und zu bezwingen gilt, dann verkümmert auch das Riechen, Schmecken, Fühlen, Sehen, Hören……. und die Genussfähigkeit.

Meine Meinung: lieber ein schönes Stück Kuchen oder Torte, besser beides, leckeres Essen und guter Wein, Spaziergänge – auch ohne Trainingshintergedanken, Zeit zum Nichtstun, immer wieder über die Stränge schlagen (ja genau!)………………………………und echte Falten:-)

nach der verschnaufpause

Amsterdam2

Nach einem kleinen Ausflug widme ich mich wieder den Vorbereitungen für meine neuen Kurse. Am 14., 15. und 17. März 2014 geht es wieder los mit der Farbenküche und den Experimenten. In der Malwerkstatt für Vorschulkinder – diese ist neu – und im 16.30 Kurs am Freitag gibt es noch freie Plätze.

Da der Samstagskurs für Erwachsene am 22.2. wieder einmal besonders schön war, gibt es in den kommenden Monaten zusätzliche Termine. Und als Alternative startet ab März – auch ganz neu – ein kunterbunter Vormittagskurs. Wenn Ihr zwischendrin eine „Kurz-Malzeit“ braucht, dann habe ich auch dafür ein Angebot (für Malfreudige, die bereits einen langen Samstagskurs bei mir besucht haben).
Alle Kurse finden ab vier TeilnehmerInnen statt und ich bitte Euch um eine schriftliche Anmeldung.

kurspause in der malwerkstatt

Lena 3. Klasse - Blindporträt ausgearbeitet

Am Freitag hatten wir die letzte Malwerkstatt vor der „Pause“. Da war sie wieder diese Aufgeregtheit, das Wühlen in den Stapeln der Kunstwerke, die sich in den letzten Monaten angesammelt hatten. Voller Stolz wurden die Bilder den Eltern gezeigt und konnten mit nach Hause genommen werden. Und wieder habe ich mir ganz fest vorgenommen, dass in Zukunft alle aber auch wirklich alle Bilder mit den jeweiligen Namen versehen werden. Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen welches Kuddelmuddel entsteht, wenn sich die Werke den entsprechenden UrheberInnen nicht mehr so eindeutig zuordnen lassen.
Auch ich bin wieder fasziniert von den Kunstwerken der Kinder. Manche Aufgaben waren schwierig zu bewältigen, umso mehr staune ich über die Ergebnisse. Die Freundin – den Freund – mit geschlossenen Augen zu porträtieren ist gar nicht so einfach. Und wie sieht es mit Wünschen aus, die ich mir nicht mit Geld erfüllen kann? Wie würdest Du Glück darstellen oder Freude? Der Schulweg aus der Vogelperspektive war für die busfahrenden Landkinder eine große Herausforderung. Da musste schon mal geschummelt werden. Das darf man ja in der Malwerkstatt.

Der nächste Kursblock beginnt im März. Neu im Programm ist eine Malwerkstatt für Vorschulkinder und ein kunterbunter Vormittagskurs für Erwachsene.

rückblick

resumeHeute blicke ich zurück auf ein für mich ereignisreiches Jahr…….
Meine Papiergeschichten haben sich 2013 entwickelt und mein Atelier mit Lebendigkeit erfüllt. In den letzten Monaten legte ich eine kleine Pause damit ein und widmete mich wieder den Leinwänden. In dieser Zeit sind meine Papierschätze gewachsen. Besonders gefreut habe ich mich über Papier aus fernen Ländern, das mir Freundinnen zukommen haben lassen. Diese Geste empfinde ich als liebevolle Ermutigung, weiterzumachen mit dem Erzählen auf und mit Papier.
Mich zieht es immer wieder hin zu diesen Arbeiten auf kleinem Format. Während die große Leinwand auch meinen körperlichen Einsatz erfordert, ziehen mich die kleinen Papierstücke in ihren Bann, lassen mich zur Ruhe kommen und eröffnen mir eine ganz eigene Welt.

Ich blicke auf fünf Ausstellungen zurück,
die Aktion „window-shopping“ zu Ostern und eine Gemeinschaftsausstellung im Mai in der Galerie Andreas Constantin,
eine Einzelausstellung in der Galerie Ruzicka – beide in München,
mein Atelierwochenende in Hartshausen und die Kunstmesse in Regensburg.
Viele neue Kontakte konnte ich zu Kolleginnen und Kollegen knüpfen, das ist eine der schönen Begleiterscheinungen von Gemeinschaftsausstellungen. Es wurden Pläne geschmiedet und gemeinsame Projekte angedacht.

Ich freue mich über den Zuwachs bei den Kursen der Malwerkstatt und ganz besonders auch über meine „alten“ Malwerkstattkinder, die immer wieder gerne zu mir kommen.
Die große Herausforderung ist für mich das Herstellen eines Gleichgewichts zwischen Kursen und meiner Malerei.

2014 möchte ich etwas ruhiger angehen. Das sage ich zwar jedes Jahr, doch die Dinge scheinen stets eine Eigendynamik zu bekommen. Da sind all die vielen Ideen, die wild und lustig daherpurzeln……… Ich lasse mich überraschen!

Ja genau, beinahe hätte ich es vergessen: meinen Blog habe ich dieses Jahr ausgebaut und ich lade euch ganz herzlich ein, eure Gedanken in Form von Kommentaren hier mit mir und anderen zu teilen. Es müsste halt mal ein Anfang gemacht werden……..

Euch allen wünsche ich aus ganzem Herzen einen guten Rutsch und ein sanftes Ankommen im neuen Jahr!!!

kunst schenken

kunstschenken1

Nach einem Kurs-Marathon widme ich mich den Bildergeschichten, die ein neues Zuhause gefunden haben. Für die Reise bekommen sie einen weichen Mantel aus Noppenfolie und als Wegzehrung gibt es Schokolade.
Die Gutscheine sind fertig und können abgeholt werden.
Vielleicht sucht Ihr noch ein Geschenk……… Ich hätte da eine gute Idee: wie wäre es mit einem kunterbunten Nachmittag für Eure Lieben bei mir im Atelier?
Auch meine Papiergeschichten können ganz viel Freude bereiten:-)

kunstschenken2

tango-kunst

Milonga1Heute blicke ich zurück auf ein wunderschönes Atelierwochenende. Bei dieser Gelegenheit möchte ich all meinen Besucherinnen und Besuchern ganz herzlich danken. Ich habe mich sehr gefreut, dass so viele Menschen nach Hartshausen gekommen sind. Eure Offenheit, Euer Interesse und all die herzlichen Gespräche haben mein Atelier mit Lebendigkeit erfüllt.
Die Milonga am Samstag war für mich die Krönung. Ich durfte in eine für mich noch unbekannte Welt eintauchen. Tango in meinem Atelier. Die Tänzerinnen und Tänzer sind mit Musik und Bildern verschmolzen. Ich habe eine Ahnung davon bekommen, dass Tango viel mehr ist als ein Tanz.
Ein großes Danke für Karin, sie hatte die tolle Idee, Heini-Elina Soutamo-Kohlrausch für die wunderschöne Musik und intensive Werbung und allen Tänzerinnen und Tänzern. Ihr habt den Abend zu einem ganz besonders schönen Kunstwerk werden lassen.