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unterwegs

unterwegs8
Ist man als Bilderfrau viel unterwegs,
das Atelier weit entfernt,
die Pinselsehnsucht groß,
sehr groß sogar,
dann muss sich Frau etwas einfallen lassen.

…………….ein Kisterl mit Farben und was man als Malsüchtige sonst noch so alles braucht und Karton im reisefreundlichen Format – Postkartengröße.

zeit

aufReisen

Ihr kennt das sicherlich auch, dieses Gefühl dass die Tage einfach zu kurz sind obwohl sie ja momentan dabei sind länger zu werden. Viel zu viel möchte ich in die Stunden packen und würde am liebsten alles gleichzeitig tun. Und so habe ich mir schon viele Gedanken über Zeit gemacht……….Letzte Woche ist mir bei meinem geliebten und unvermeidlichen Streifzug durch die Buchhandlung (nicht nur) ein Buch in die Hände gefallen – das ich all jenen die sich auch mit Zeitfragen beschäftigen – empfehlen kann.

time-is-honey„Wir haben nicht zu wenig Zeit, wir haben zu viel zu tun“, sagen die Autoren. Karlheinz A. und Jonas Geißler setzen der herrschenden „Zeit ist Geld“ – Logik eine andere Sicht auf das Phänomen Zeit entgegen. Das Buch macht Lust, den Reichtum der Zeit und die Vielfalt an Zeitqualitäten zu entdecken. Zeit ist nicht unsere Widersacherin, die es zu überlisten gilt, sie ist unsere Freundin – wenn wir nur bereit sind, uns auf sie einzulassen. (Klappentext)

Im Grunde geht es darum die Zeit zu genießen:-)

Und wenn ich nicht gerade genussvoll in der Erde im Garten wühle und Blumen pflanze, so genieße ich die Zeit im Atelier. Hier habe ich drei kleine Bildausschnitte…… Und warum nicht die „ganzen“ Bilder? Sie sind noch in Arbeit. Ihr könnt ja spekulieren und fantasieren über das große Ganze.
Und das kleine Bildchen zu Beginn des Beitrages habe ich heute verabschiedet. Es ist auf dem Weg in sein neues Zuhause……
Ich wünsche Euch wunderschöne Frühlingstage!
Bildausschnitte_Fotor_Collage

im nebel

NebelJetzt reicht es langsam mit dem Nebel!
Bei meinen Vorarbeiten für meine neue Homepage bin ich auf „alte“ Nebelbilder gestoßen.
Ja, hier wird fleißig gearbeitet. Nach vielen Überlegungen und Gesprächen bastelt mein Computerfachmann Fabian emsig an den neuen Seiten.
Es gibt einige Veränderungen. Lasst Euch überraschen!

Und nun noch ein aktuelles Nebelbild:

Wer da?

Wer da?

jetztblick-augenblick

theresiaheimbach-20x20-o.T.2014Es ist die Zeit der Jahresrückblicke und guten Vorsätze, der Prognosen und Inventuren. Noch einen Blogbeitrag im „alten Jahr“ wollte ich schreiben. Heute drehe ich die bereits formulierten Sätze wieder um, wälze sie hin und her während meine Gedanken sich völlig verlaufen haben und ins Philosophische abgedriftet sind.
Vor einem Jahr hatte ich mir vorgenommen, 2014 etwas ruhiger zu gestalten. Es entpuppte sich allerdings als eines der unruhigsten Jahre, die ich bisher erlebt hatte. So ist das mit den guten Vorsätzen…..
Es blieb kaum Zeit und Energie für meine Arbeit im Atelier. Das kann frustrierend sein. Anders betrachtet: es fegte ein Sturm durch mein Leben, der alles kräftig durchschüttelte und die Sicht auf unbekannte Wege forderte. Selbst die Worte für mögliche Blogbeiträge sind mir zwischendurch abhanden gekommen. Heute suche ich danach und stoße dabei auf meine ursprüngliche Motivation diesen Blog zu schreiben.
Ich experimentiere nicht nur gerne mit Farben, Formen und Materialien, auch mit Worten und Gedanken. Ein Blog bietet die Möglichkeit, mit Euch Leserinnen und Lesern in Kontakt zu treten, mit Freundinnen und Freunden meiner Kunst und meiner Malwerkstatt in Verbindung zu bleiben. Inzwischen musste ich feststellen, dass das alles nicht so einfach ist, besonders für einen eher schüchternen Menschen wie mich, der in unregelmäßigen Abständen alles auf den Kopf und infrage stellt.
Das Schreiben von Texten im Internet fühlt sich oft seltsam an. Es ist wie das Sprechen in einem leeren Raum. Ja, das ist sehr befremdend. Werden meine Beiträge gelesen? Macht das überhaupt Sinn? Es ist der Austausch mit dem Du, die Kommunikation, das in Beziehung setzen – was uns alle erst wirklich rund macht. Ich habe mich mit einigen meiner Leser und Leserinnen darüber unterhalten, auch über den Gedanken, meinen Blog wieder „still zu legen“. Das Internet überflutet uns täglich mit unendlich vielen Informationen, da muss ich nicht auch noch meinen Senf dazu geben. Und ich weiß, dass es Zeit und Energie braucht von LeserInnenseite auch noch Kommentare zu schreiben. Andererseits denke ich an die Freude, wenn mich Beiträge der von mir abonnierten Blogs erreichen. Auf einen „grünen Nenner“ – oder welche Farbe auch immer – bin ich noch nicht gekommen. Mein Blog ist in Bewegung, bäumt sich auf, wälzt sich herum……… Eine neue Form wird sich finden.

Ich danke allen LeserInnen, den LiebhaberInnen meiner Bilder, den FreundInnen meiner Malwerkstatt und allen Malkindern! Es ist ein großes Geschenk, dass wir etwas Gemeinsames teilen.
Euch allen wünsche ich aus ganzem Herzen das Beste für die kommenden Monate!
theresiaheimbach.collage2014

hier bin ich wieder!

hierbinichwiederHier bin ich wieder! Ein neuer Beitrag – nach langer Schreibpause – ein Lebenszeichen.

Mein Kunstprojekt „Baustelle“ ist abgeschlossen.
Nach einer Phase der Turbulenzen kehrt wieder Ruhe ein.

Ich finde mich wieder zwischen den Farbtöpfen in meinem Atelier. Langsam taste ich mich heran – an mein geliebtes Türkis, all die Grüntöne, das zarte Rosa, das warme Grau und all die anderen Farben.
Und da sind sie auch schon, die ersten Bilder tauchen auf und verwandeln sich…..

Noch mehr kann ich Euch im Augenblick nicht verraten:)

die heldenreise des künstlers

Heldenreise_Smal_LogoMir ist ein wunderbares Buch in die Hände gefallen!
Raymond Unger ist Künstler, Autor und Therapeut. In seinem Buch „Die Heldenreise des Künstlers“ begibt er sich auf die Suche…………z.B. „nach dem Grund für die Entfremdung zwischen Kunst und Gesellschaft“ und auch wie es zu einer „Überbetonung von Konzept und Intellekt im postmodernen Kunstprozess“ kam.
Dieses Buch ist eine Hommage an das Leben.
Mutig, intelligent und tiefsinnig beleuchtet Raymond Unger die Beziehung zwischen Kunst und Gesellschaft und plädiert für eine authentische Kreativität. Nicht nur der selbstkonfrontative Künstler findet hier Ermutigung und Rüstzeug für die Heldenreise.
Es ist ein Schatz auch für Nicht-Künstler, für alle Suchenden.
Besonders sympathisch finde ich, dass der Autor seine persönlichen Erfahrungen auf sehr ehrliche Weise einbringt. Es ist eine Wohltat, hier wird nichts geschönt und poliert, nein, es wird infrage gestellt und stets ist der Blick auf das Ganze gerichtet.
Dieses Buch spricht mir in vielerlei Hinsicht aus der Seele.
www.raymond-unger.de
www.kunst-coach.de

druckwerkstatt und illustration

Drucken2Die Osterferien sind schon lange vorbei und schwuppdiwupp steuern wir auf die nächsten Ferien zu. Hier kommen endlich die Bilder der Ferienkurse „Drucken ohne Presse“ und „Illustration“.
Den Welttag des Buches am 23. April habe ich zum Anlass des zweiten Kurses genommen. Jedes Kind konnte sein Lieblingsbuch mitbringen und es der Gruppe kurz vorstellen. Mit Feder und Tusche wurden die Geschichten illustriert. Im Gegensatz zu unseren Malstunden auf großen Formaten war diese zeichnerische Feinarbeit eine große Herausforderung für die Kinder und auch für mich. Aus diesem Grund sind die Kunstwerke leider nicht vollzählig, da ich kaum Zeit hatte zu fotografieren.
Der Druckkurs war eine schöne Abwechslung zu den malerischen Experimenten.

streifenglück

Streifen1Am Montag waren die Vorschulkinder bei mir und haben kunterbunte Streifen in meinem Atelier hinterlassen…… Die Bilder sprechen für sich. Mich berührt diese kindliche Unbeschwertheit und Unbedarftheit jedes Mal aufs Neue – und macht nicht nur mich unglaublich froh.

Ich wünsche Euch auch so ein großes buntes Streifenglück!

samstags-kurs-bilder

22.3

Gestern war wieder Samstagskurs in meinem Atelier und ich muss Euch unbedingt hier die Kunstwerke „meiner Frauen“ zeigen. Ja, ich bin sehr stolz auf jede einzelne von ihnen. Es bereitet mir große Freude, wenn ich Begeisterung wecken kann. Jedes Mal staune ich über die Vielfältigkeit der Herangehensweisen.
Manche Frauen in meinen Kursen haben noch nie gemalt, andere beschäftigen sich schon viele Jahre mit dieser Form des Ausdrucks. Mein Anliegen ist es Raum zu schaffen, in dem wir ungeniert verschiedene Wege ausprobieren können und eine Bildsprache finden, die – zumindest für den Moment – passend und stimmig für uns ist. Das ist weit mehr als das Erlernen von Techniken.
Während des Malprozesses erfahren wir sozusagen spielend unglaublich viel über uns, über andere und das Leben an sich.