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samstags-kurs-bilder

22.3

Gestern war wieder Samstagskurs in meinem Atelier und ich muss Euch unbedingt hier die Kunstwerke „meiner Frauen“ zeigen. Ja, ich bin sehr stolz auf jede einzelne von ihnen. Es bereitet mir große Freude, wenn ich Begeisterung wecken kann. Jedes Mal staune ich über die Vielfältigkeit der Herangehensweisen.
Manche Frauen in meinen Kursen haben noch nie gemalt, andere beschäftigen sich schon viele Jahre mit dieser Form des Ausdrucks. Mein Anliegen ist es Raum zu schaffen, in dem wir ungeniert verschiedene Wege ausprobieren können und eine Bildsprache finden, die – zumindest für den Moment – passend und stimmig für uns ist. Das ist weit mehr als das Erlernen von Techniken.
Während des Malprozesses erfahren wir sozusagen spielend unglaublich viel über uns, über andere und das Leben an sich.

genießen

8.3.1

In meinem Bilderzyklus „hinter den Fassaden“ habe ich mich bereits mit dem „forever young – Wahnsinn“ auseinandergesetzt. Vielleicht habt Ihr meine „anti-aging-hölle“ schon gesehen oder meinen Beitrag dazu gelesen. Dieses Thema beschäftigt mich immer wieder, es drängt sich geradezu auf. Sitzt man im Wartezimmer eines Arztes, lächeln die geglätteten Nachher-Gesichter von den Werbeplakaten, egal ob Facharzt oder praktischer Arzt, die Angst vor der Vergänglichkeit scheint ein profitables Geschäft zu sein. In der SZ war in der vergangenen Woche ein sehr interessanter Artikel zum Thema Botox und Co..

Die Philosophin Ariadne von Schirach hat ein sehr interessantes Buch geschrieben: „Du sollst nicht funktionieren“ mit dem Untertitel: „Für eine neue Lebenskunst“. Ich kann es Euch sehr empfehlen. Hier findet Ihr „eine leidenschaftliche Beschwörung des echten Lebens“.
(ISBN 978-3-608-50313-5)

Ich spinne meine Gedanken weiter im Hinblick auf meine Arbeit……. Für den Schöpfungsprozess brauchen wir Hingabe und Leidenschaftlichkeit. Tja, das ist mit der Kontrolliererei nicht vereinbar. Jedes Bild ist eine Reise ins Ungewisse. Kreativität und Sinnlichkeit sind eng miteinander verknüpft. Betrachten wir unseren Körper als Feind, den es zu kontrollieren und zu bezwingen gilt, dann verkümmert auch das Riechen, Schmecken, Fühlen, Sehen, Hören……. und die Genussfähigkeit.

Meine Meinung: lieber ein schönes Stück Kuchen oder Torte, besser beides, leckeres Essen und guter Wein, Spaziergänge – auch ohne Trainingshintergedanken, Zeit zum Nichtstun, immer wieder über die Stränge schlagen (ja genau!)………………………………und echte Falten:-)

nach der verschnaufpause

Amsterdam2

Nach einem kleinen Ausflug widme ich mich wieder den Vorbereitungen für meine neuen Kurse. Am 14., 15. und 17. März 2014 geht es wieder los mit der Farbenküche und den Experimenten. In der Malwerkstatt für Vorschulkinder – diese ist neu – und im 16.30 Kurs am Freitag gibt es noch freie Plätze.

Da der Samstagskurs für Erwachsene am 22.2. wieder einmal besonders schön war, gibt es in den kommenden Monaten zusätzliche Termine. Und als Alternative startet ab März – auch ganz neu – ein kunterbunter Vormittagskurs. Wenn Ihr zwischendrin eine „Kurz-Malzeit“ braucht, dann habe ich auch dafür ein Angebot (für Malfreudige, die bereits einen langen Samstagskurs bei mir besucht haben).
Alle Kurse finden ab vier TeilnehmerInnen statt und ich bitte Euch um eine schriftliche Anmeldung.

rückblick

resumeHeute blicke ich zurück auf ein für mich ereignisreiches Jahr…….
Meine Papiergeschichten haben sich 2013 entwickelt und mein Atelier mit Lebendigkeit erfüllt. In den letzten Monaten legte ich eine kleine Pause damit ein und widmete mich wieder den Leinwänden. In dieser Zeit sind meine Papierschätze gewachsen. Besonders gefreut habe ich mich über Papier aus fernen Ländern, das mir Freundinnen zukommen haben lassen. Diese Geste empfinde ich als liebevolle Ermutigung, weiterzumachen mit dem Erzählen auf und mit Papier.
Mich zieht es immer wieder hin zu diesen Arbeiten auf kleinem Format. Während die große Leinwand auch meinen körperlichen Einsatz erfordert, ziehen mich die kleinen Papierstücke in ihren Bann, lassen mich zur Ruhe kommen und eröffnen mir eine ganz eigene Welt.

Ich blicke auf fünf Ausstellungen zurück,
die Aktion „window-shopping“ zu Ostern und eine Gemeinschaftsausstellung im Mai in der Galerie Andreas Constantin,
eine Einzelausstellung in der Galerie Ruzicka – beide in München,
mein Atelierwochenende in Hartshausen und die Kunstmesse in Regensburg.
Viele neue Kontakte konnte ich zu Kolleginnen und Kollegen knüpfen, das ist eine der schönen Begleiterscheinungen von Gemeinschaftsausstellungen. Es wurden Pläne geschmiedet und gemeinsame Projekte angedacht.

Ich freue mich über den Zuwachs bei den Kursen der Malwerkstatt und ganz besonders auch über meine „alten“ Malwerkstattkinder, die immer wieder gerne zu mir kommen.
Die große Herausforderung ist für mich das Herstellen eines Gleichgewichts zwischen Kursen und meiner Malerei.

2014 möchte ich etwas ruhiger angehen. Das sage ich zwar jedes Jahr, doch die Dinge scheinen stets eine Eigendynamik zu bekommen. Da sind all die vielen Ideen, die wild und lustig daherpurzeln……… Ich lasse mich überraschen!

Ja genau, beinahe hätte ich es vergessen: meinen Blog habe ich dieses Jahr ausgebaut und ich lade euch ganz herzlich ein, eure Gedanken in Form von Kommentaren hier mit mir und anderen zu teilen. Es müsste halt mal ein Anfang gemacht werden……..

Euch allen wünsche ich aus ganzem Herzen einen guten Rutsch und ein sanftes Ankommen im neuen Jahr!!!

kunstmesse regensburg

Hier einige Eindrücke von der Kunstmesse in Regensburg…

tango-kunst

Milonga1Heute blicke ich zurück auf ein wunderschönes Atelierwochenende. Bei dieser Gelegenheit möchte ich all meinen Besucherinnen und Besuchern ganz herzlich danken. Ich habe mich sehr gefreut, dass so viele Menschen nach Hartshausen gekommen sind. Eure Offenheit, Euer Interesse und all die herzlichen Gespräche haben mein Atelier mit Lebendigkeit erfüllt.
Die Milonga am Samstag war für mich die Krönung. Ich durfte in eine für mich noch unbekannte Welt eintauchen. Tango in meinem Atelier. Die Tänzerinnen und Tänzer sind mit Musik und Bildern verschmolzen. Ich habe eine Ahnung davon bekommen, dass Tango viel mehr ist als ein Tanz.
Ein großes Danke für Karin, sie hatte die tolle Idee, Heini-Elina Soutamo-Kohlrausch für die wunderschöne Musik und intensive Werbung und allen Tänzerinnen und Tänzern. Ihr habt den Abend zu einem ganz besonders schönen Kunstwerk werden lassen.

tango und kunst – november in meinem atelier

OffenesAtelierBlogHeute kann ich das Geheimnis lüften, das ich mit Karin während ihres Besuches in meinem Atelier ausgeheckt habe. Sie hatte mir sozusagen einen Floh ins Ohr gesetzt. Die leidenschaftliche Tangotänzerin prüfte meinen Atelierboden umgehend auf Tanzbodentauglichkeit. Karin war begeistert und ich bin immer offen für neue Experimente.
Im Rahmen meiner Ateliertage findet am Samstag ab 20.00 eine Milonga statt. Tangotänzerinnen und Tänzer werden mein Atelier verzaubern und mit meinen Bildern verschmelzen. DJ ist Heini-Elina Soutamo-Kohlrausch. Sie tanzt bereits seit 1997 Tango und hat 1999 begonnen zu unterrichten, zunächst in Finnland und seit 2008 in Freising. Heini ist seit sechs Jahren auch Tango-DJ und legt überwiegend klassische Tangomusik auf.
Ihr Tangounterricht für Anfänger bis Fortgeschrittene findet im Tanzsportzentrum Freising statt.
Für mich ist der Tango ein neues und fremdes Land. Ich bin schon sehr neugierig.
Aus Platzgründen bitten wir für die Milonga um Reservierung: contact@theresiaheimbach.de oder 01704229926
Am 16. und 17. November ist mein Atelier in Hartshausen 8, 85406 Zolling jeweils von 14.00 – 19.00 für Euch geöffnet.
Ihr seid herzlichst eingeladen!!!

 

 

ein neues projekt und neue termine

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Von meiner Bücherleidenschaft habe ich Euch bereits erzählt. Nun gestehe ich, dass ich auch Wolle nicht einfach links liegen lassen kann. Bei meinen Besuchen in Wien zieht es mich regelmäßig in ein kleines Wollgeschäft. Auf wenigen Quadratmetern stapeln sich dort unglaublich viele Kartons mit Wolle. Inmitten dieses kreativen Chaos, dieser Fülle von Farben und Materialien, fühle ich mich sehr wohl.
Verhängnisvoll ist, dass das eine oder andere Wollknäuel unbedingt zu mir will und ich nicht widerstehen kann. Nun warten meine kleinen Schätze in ihren Schubladen schon ungeduldig auf Beachtung und wollen Teil eines Projektes sein.
Ich suche häkel- und strickfreudige Jugendliche und Erwachsene für ein gemeinsames Kunstprojekt. Vielleicht entdeckt Ihr in vergessenen Schubladen Wollreste, die sich langweilen…..Seid Ihr interessiert, dann ruft mich unbedingt an oder schreibt mir. Ich freue mich!

Hier sind noch meine aktuellen Kurstermine:
Eine „Offene Malwerkstatt“ für Kinder und Jugendliche findet am 26. Oktober 2013 zum ersten Mal statt. Die Termine sind einzeln buchbar und somit auch eine Möglichkeit zum Schnuppern und Kennenlernen. Nähere Informationen findet Ihr bei meinem Kursprogramm.
Am 25. Oktober 2013 gibt es auch für Erwachsene die Möglichkeit für zwei Stunden in mein Atelier einzutauchen. Es gibt noch freie Plätze.

streifzüge durch wien – folge 2

Wien1Meine Wege haben mich „zufällig“ zu einer netten kleinen Buchhandlung geführt. Ich war auf der Suche nach einem Grashalm für unsere Hündin Merle – was in Wien nicht einfach ist. Im 15. Bezirk am Kriemhildplatz habe ich den Buchkontor entdeckt. Ich MUSSTE einfach hineingehen………und habe eine lebendige und freundliche Buchhandlung vorgefunden. Die Leseleidenschaft und Begeisterung der Buchhändlerinnen ist dort spürbar und inspirierend. Vielleicht treibt es Euch bei Gelegenheit auch an diesen schönen Bücher-Menschen-Ort.

streifzüge durch wien – folge 1

Wien4
Auf meinen Streifzügen durch Wien erobere ich mir meine „alte“ Heimat immer wieder neu. Auch andere Städte lerne ich gerne auf diese Weise kennen. Ich ziehe durch die Straßen und tauche ein………..
Schon bei der Ankunft erinnert mich der Wegweiser „Mistplatz“ (=Wertstoffhof) an meine sprachlichen Wurzeln. Die Frau an der Kasse bietet mir ein Sackerl an, Apfelsaft gespritzt ist wieder Obi gespritzt, grüne Bohnen dürfen wieder Fisolen sein, die Quarktasche eine Topfengolatsche.
Im Kaffeehaus bestelle ich beim grantigen Ober eine Melange. Und ich schmelze dahin beim Klang des Wiener Dialekts.
Ich fühle mich leiwand!