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kleines projekt

the confident creative

COVER4Bei meinen Streifzügen durch das Netz habe ich die Bücher der Künstlerin Cat Bennett entdeckt. Leider gibt es diese noch nicht in Deutsch. Die Begeisterung für das Thema hat meinen begrenzten Englischkenntnissen Flügel verliehen und so habe ich die Bücher „verschlungen“.
Cat Bennett spricht mir „aus der Seele“:-)
Sie ist Künstlerin, war viele Jahre Illustratorin, lebt und arbeitet in Boston, wo sie „Zeichnen als Weg“ unterrichtet. Die Erfahrungen mit ihrem „Saturday Morning Drawing Club“ gibt sie in ihren Büchern weiter.

Es handelt sich hier um einen Zeichenunterricht, der weit   entfernt ist von den Methoden aus unseren Schulzeiten. Sie sieht in der Praxis des Zeichnens einen catbennettmeditativen Weg und betont die Parallelen mit dem Yoga…… Also raus aus unserer Bewertungsschiene, die inneren Kritiker plappern lassen, achtsam sein und uns auf das konzentrieren was gerade jetzt in diesem Augenblick ist – zum Beispiel wie sich der Stift auf dem Papier bewegt. Cat führt die Leser an verschiedene Wege des Zeichnens heran und ermutigt, uns selbst auferlegte Grenzen zu überschreiten und Blockaden zu lösen.
Die Gemeinschaft – der schöpferische Akt in der Gruppe – hat für sie einen besonders hohen Stellenwert in diesem Prozess. Wir sollen uns Gefährten für diesen Weg suchen.
DrawingClub
Zwei wunderbare und inspirierende Bücher!

Der Genuss des neuesten Buches „The Drawing Club of Improbable Dreams“  liegt noch vor mir.

Die Bücher könnt Ihr über Eure Buchhandlung vor Ort beziehen.

die heldenreise des künstlers

Heldenreise_Smal_LogoMir ist ein wunderbares Buch in die Hände gefallen!
Raymond Unger ist Künstler, Autor und Therapeut. In seinem Buch „Die Heldenreise des Künstlers“ begibt er sich auf die Suche…………z.B. „nach dem Grund für die Entfremdung zwischen Kunst und Gesellschaft“ und auch wie es zu einer „Überbetonung von Konzept und Intellekt im postmodernen Kunstprozess“ kam.
Dieses Buch ist eine Hommage an das Leben.
Mutig, intelligent und tiefsinnig beleuchtet Raymond Unger die Beziehung zwischen Kunst und Gesellschaft und plädiert für eine authentische Kreativität. Nicht nur der selbstkonfrontative Künstler findet hier Ermutigung und Rüstzeug für die Heldenreise.
Es ist ein Schatz auch für Nicht-Künstler, für alle Suchenden.
Besonders sympathisch finde ich, dass der Autor seine persönlichen Erfahrungen auf sehr ehrliche Weise einbringt. Es ist eine Wohltat, hier wird nichts geschönt und poliert, nein, es wird infrage gestellt und stets ist der Blick auf das Ganze gerichtet.
Dieses Buch spricht mir in vielerlei Hinsicht aus der Seele.
www.raymond-unger.de
www.kunst-coach.de

nach der verschnaufpause

Amsterdam2

Nach einem kleinen Ausflug widme ich mich wieder den Vorbereitungen für meine neuen Kurse. Am 14., 15. und 17. März 2014 geht es wieder los mit der Farbenküche und den Experimenten. In der Malwerkstatt für Vorschulkinder – diese ist neu – und im 16.30 Kurs am Freitag gibt es noch freie Plätze.

Da der Samstagskurs für Erwachsene am 22.2. wieder einmal besonders schön war, gibt es in den kommenden Monaten zusätzliche Termine. Und als Alternative startet ab März – auch ganz neu – ein kunterbunter Vormittagskurs. Wenn Ihr zwischendrin eine „Kurz-Malzeit“ braucht, dann habe ich auch dafür ein Angebot (für Malfreudige, die bereits einen langen Samstagskurs bei mir besucht haben).
Alle Kurse finden ab vier TeilnehmerInnen statt und ich bitte Euch um eine schriftliche Anmeldung.

mein freund meterstab

BaustelleDamit es hier nicht so langweilig ist – ein kurzer Blick auf das Baustellenleben in Hartshausen. Nein, in meinem Atelier wird nicht gebaut – nebenan.
Kurzfristig habe ich die Pinsel gegen einen Meterstab eingetauscht. Man sieht mich in diesen Tagen kaum ohne ihn. Wir haben uns miteinander angefreundet. Leider lässt er mir kaum Spielraum und besteht auf jeden Zentimeter und dass Millimeter – Millimeter ist.
Die Kollegen und Freunde von meinem
Zentimeterprinzipienreiter tummeln sich – manche schon etwas ramponiert und in verkürzter Form – auf der Baustelle herum, lieben Versteckspiele, sind dort wo man sie am wenigsten vermutet und machen es sich in fremden Hosentaschen gemütlich, wandern sogar zur Tür hinaus.
Darin – und nicht nur darin – unterscheidet sich mein neuer Freund von seinen Artgenossen, er bleibt mir treu.
Er ist einmalig!!!

 

ein neues projekt und neue termine

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Von meiner Bücherleidenschaft habe ich Euch bereits erzählt. Nun gestehe ich, dass ich auch Wolle nicht einfach links liegen lassen kann. Bei meinen Besuchen in Wien zieht es mich regelmäßig in ein kleines Wollgeschäft. Auf wenigen Quadratmetern stapeln sich dort unglaublich viele Kartons mit Wolle. Inmitten dieses kreativen Chaos, dieser Fülle von Farben und Materialien, fühle ich mich sehr wohl.
Verhängnisvoll ist, dass das eine oder andere Wollknäuel unbedingt zu mir will und ich nicht widerstehen kann. Nun warten meine kleinen Schätze in ihren Schubladen schon ungeduldig auf Beachtung und wollen Teil eines Projektes sein.
Ich suche häkel- und strickfreudige Jugendliche und Erwachsene für ein gemeinsames Kunstprojekt. Vielleicht entdeckt Ihr in vergessenen Schubladen Wollreste, die sich langweilen…..Seid Ihr interessiert, dann ruft mich unbedingt an oder schreibt mir. Ich freue mich!

Hier sind noch meine aktuellen Kurstermine:
Eine „Offene Malwerkstatt“ für Kinder und Jugendliche findet am 26. Oktober 2013 zum ersten Mal statt. Die Termine sind einzeln buchbar und somit auch eine Möglichkeit zum Schnuppern und Kennenlernen. Nähere Informationen findet Ihr bei meinem Kursprogramm.
Am 25. Oktober 2013 gibt es auch für Erwachsene die Möglichkeit für zwei Stunden in mein Atelier einzutauchen. Es gibt noch freie Plätze.

malwerkstatt für lehrerinnen

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In der vergangenen Woche habe ich mit elf Lehrerinnen der Grundschule Au gemalt. Vor zwei Jahren hatte ich mich dort an einem Kunstprojekt beteiligt.
Bei meinen Vorbereitungen für diese Lehrerfortbildung waren mir die Vorschläge und Meinungen meiner Malwerkstatt-Kinder eine große Hilfe. „Lehrer sollen – frei von Vorstellungen – einfach drauf losmalen“, das habe ich sinngemäß in allen Gruppen gehört. Meine Malkinder lieben das freie Arbeiten. In der Fachliteratur hingegen herrscht häufig die Meinung, dass Kinder ein konkretes Thema brauchen. Die Praxis sieht in meiner Malwerkstatt anders aus, viele wunderschöne Bilder – entstanden in freier Arbeit in Kleingruppen – stellen so manche Expertenmeinung in Frage. Ich denke, dass Erwachsene die Themen brauchen.
Für meine Lehrerinnen hatte ich für den Einstieg ein Lieblingsmalspiel meiner kleinen Künstler vorbereitet. Spielerisch konnten auf diese Weise anfängliche Berührungsängste überwunden werden. Wenn ich mir heute die Fotos ansehe, so finde ich in einigen Bildern diese kindliche Unbeschwertheit, die wir immer wieder suchen müssen.
Natürlich habe ich meinen erwachsenen Malschülerinnen konkrete Aufgaben nicht vorenthalten…… Das Hinführen zum freien Gestalten kann ein langer Prozess sein.

ein plakat für meine ausstellung

Plakat-Ruzicka1

Meine Ausstellung in der Galerie Ruzicka in München rückt näher und ich bin mit den Vorbereitungen beschäftigt. Vor der Galerie soll ein Plakat die Passanten zu meinen Bildern locken. Die gestalterische Arbeit an meinem Computer macht mir großen Spaß und ist stets eine Herausforderung für mich. Ich taste mich – was meine technischen Kenntnisse betrifft – immer weiter voran und das Knacken von Problemen bereitet mir ein Erfolgserlebnis. An dieser Stelle möchte ich Fabian Ufer sehr herzlich danken. Er hat meine Homepage umgestaltet, meinen Blog integriert und steht mir bei Computerproblemen stets mit Rat und Tat zur Seite. Mit viel Geduld beantwortet er meine Fragen.
Nun zurück zu meinem Plakat. Ich wollte den Charakter meiner Einladung beibehalten und so habe ich diese erweitert. Hier seht Ihr das Ergebnis, das hoffentlich auch bei den Fußgängern in der Georgenstraße Interesse an meinen Bilder weckt.

gestern in der galerie acb………..

Kunstumbau

Was verbirgt sich hinter dieser Folie………Seid Ihr neugierig?
Eines kann ich Euch verraten: es wurde fleißigst gearbeitet. Als Nervennahrung haben wir jede Menge Schokolade und Kekse vertilgt und festgestellt, dass altes Mauerwerk sehr speziell sein kann.
Morgen 19.00, ich freue mich auf Euch!!!