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bücherfrauen


Vergangenen Freitag haben wir – die Bücherfrauen – uns zum zweiten Mal in meinem Atelier getroffen. Es war ein wunderschöner Abend mit anregenden Gesprächen. Dass ich mein kleines Farbenreich auch auf diese Weise beleben und mit anderen Menschen teilen kann, empfinde ich als großes Glück

Wir hatten uns für das Buch von Eve Harris „Die Hochzeit der Chani Kaufmann“ entschieden. Ein Exemplar lag bereits bei meinem – sehr großen – Stapel ungelesener Bücher.
Die Geschichte hat mich eintauchen lassen in eine mir völlig fremde Welt. Eve Harris erzählt vom Leben in einer jüdisch-orthodoxen Gemeinde in London. Chani und Rebecca sind die beiden Hauptfiguren, zwei Frauenschicksale in einer streng reglementierten Gemeinschaft. Die Autorin erzählt ohne zu werten.
Die Geschichte hat uns Lesefreundinnen sehr berührt – auf unterschiedliche Weise – und genau darin sehe ich die Chance andere Erfahrungswelten kennenzulernen. Fragen, Gefühle, Gedanken tauchen auf, Nahrung für unser Gespräch, das vielleicht bisher unbekannte Räume erschließt.

Das Buch als verbindendes Element.

So kam mir während der Vorbereitungen für diesen Abend eine gute Bekannte in den Sinn, die vor vielen Jahren zum jüdischen Glauben konvertierte. Neugierig wie ich bin, suchte ich nach einem Gespräch mit ihr. Wie war das damals……warum……..wie hast du es erlebt……..Meine Bekannte hatte viel zu erzählen.
Ist es nicht unglaublich, dass wir uns Tag für Tag über den Weg laufen, nebeneinander leben ohne uns wirklich für den anderen zu interessieren!?
Dieses Erlebnis hat mich nachdenklich gemacht…….

Euch Bücherfrauen bin ich sehr dankbar, für Euer Interesse, die Neugier und Offenheit, Eure Gedanken, Erfahrungen und das Miteinander:-)

(unser neues Buch: „Ein untadeliger Mann“ von Jane Gardam)

dreharbeiten

Dreharbeiten6Vor zwei Jahren hatte ich die Gelegenheit zu einem ganz besonderen Tauschgeschäft. Ein Bild wurde mit einem kleinen Film für meine Homepage bezahlt, noch dazu von einem Profi wie Wolfram:-)
Nun bin ich aber extrem kamerascheu und habe mich oft gefragt, was mich dazu getrieben hat diesen Tausch vorzuschlagen. Bei den Gedanken daran wurde mir jedes Mal mulmig. Zwei Jahre lang konnte ich den Drehtermin erfolgreich verschieben. Ich bin ja sehr erfinderisch und Gründe gibt es immer genug. Wolfram und Nicola haben aber nicht lockergelassen.
Am Samstag war es dann soweit. Wir hatten hier unglaublich heißes Sommerwetter, schnell schnell schnell war ich während meiner letzten Vorbereitungen unterwegs. Da lag ein Stein auf meinem Weg – nicht nur sinnbildlich – und ich rannte mit voller Wucht dagegen. Ein Zeh  hatte sich ausgerenkt, den ich im Schock  wieder   an seinen Platz schob. Dieser kleine Unfall zerstreute aber auch meine Befürchtungen und Ängste, denn dafür gab es nun wirklich keine Energie. Und im Laufe der nächsten Stunden konnte ich sogar schmunzeln darüber.
JA – wir drehten den Film und hatten – trotz Hitze und Zehenweh – viel Spaß miteinander. Ein großes DANKE an Nicola und Wolfram! Ich bin schon sehr neugierig ………..

Beim „nächsten Film“ möchte ich meinen Zehen allerdings diese Stolpersteine ersparen;-)

kurz davor

theresiaheimbach-20x20-2014Seid Ihr noch auf der Suche…….nach einem Geschenk, so kurz vor den Feiertagen? Bei mir gibt es noch einige Papiergeschichten, auch in „letzter Minute“ – ohne Parkplatzprobleme und mit ganz viel Ruhe und Zeit für einen Tee, Kaffee oder auch Sekt.

Ich schicke Euch eine große Portion Gelassenheit und Humor für die kommenden Tage und wünsche Euch eine kuschelige und entspannte Zeit.

Lassen wir uns überraschen, denn „es“ wird ohnehin anders als geplant!

tango-kunst

Milonga1Heute blicke ich zurück auf ein wunderschönes Atelierwochenende. Bei dieser Gelegenheit möchte ich all meinen Besucherinnen und Besuchern ganz herzlich danken. Ich habe mich sehr gefreut, dass so viele Menschen nach Hartshausen gekommen sind. Eure Offenheit, Euer Interesse und all die herzlichen Gespräche haben mein Atelier mit Lebendigkeit erfüllt.
Die Milonga am Samstag war für mich die Krönung. Ich durfte in eine für mich noch unbekannte Welt eintauchen. Tango in meinem Atelier. Die Tänzerinnen und Tänzer sind mit Musik und Bildern verschmolzen. Ich habe eine Ahnung davon bekommen, dass Tango viel mehr ist als ein Tanz.
Ein großes Danke für Karin, sie hatte die tolle Idee, Heini-Elina Soutamo-Kohlrausch für die wunderschöne Musik und intensive Werbung und allen Tänzerinnen und Tänzern. Ihr habt den Abend zu einem ganz besonders schönen Kunstwerk werden lassen.

tango und kunst – november in meinem atelier

OffenesAtelierBlogHeute kann ich das Geheimnis lüften, das ich mit Karin während ihres Besuches in meinem Atelier ausgeheckt habe. Sie hatte mir sozusagen einen Floh ins Ohr gesetzt. Die leidenschaftliche Tangotänzerin prüfte meinen Atelierboden umgehend auf Tanzbodentauglichkeit. Karin war begeistert und ich bin immer offen für neue Experimente.
Im Rahmen meiner Ateliertage findet am Samstag ab 20.00 eine Milonga statt. Tangotänzerinnen und Tänzer werden mein Atelier verzaubern und mit meinen Bildern verschmelzen. DJ ist Heini-Elina Soutamo-Kohlrausch. Sie tanzt bereits seit 1997 Tango und hat 1999 begonnen zu unterrichten, zunächst in Finnland und seit 2008 in Freising. Heini ist seit sechs Jahren auch Tango-DJ und legt überwiegend klassische Tangomusik auf.
Ihr Tangounterricht für Anfänger bis Fortgeschrittene findet im Tanzsportzentrum Freising statt.
Für mich ist der Tango ein neues und fremdes Land. Ich bin schon sehr neugierig.
Aus Platzgründen bitten wir für die Milonga um Reservierung: contact@theresiaheimbach.de oder 01704229926
Am 16. und 17. November ist mein Atelier in Hartshausen 8, 85406 Zolling jeweils von 14.00 – 19.00 für Euch geöffnet.
Ihr seid herzlichst eingeladen!!!

 

 

es herbstelt

intime

Pünktlich zum Herbstbeginn starten die neuen Kurse in meiner Malwerkstatt.
Im Kurs 2 der „Experimente in der Farbenwelt“ sind noch Plätze frei.

Am 16.November 2013 werde ich mein Atelier für Besucherinnen und Besucher öffnen.

Vom 22.-24.November 2013 findet in Regensburg die 1.Kunstmesse statt. Auch ich werde dort einige meiner Arbeiten präsentieren.

besuch in meinem atelier

Atelierbesuch1

In meinem Atelieralltag gibt es Raum und Zeit für Gäste. Ich möchte Euch diese Momente nicht vorenthalten und hier Menschen vorstellen, die zu mir gefunden haben.

Vor ein paar Tagen habe ich sehr lieben Atelierbesuch bekommen. Eine meiner Papiergeschichten hatte ihn sehnsüchtig erwartet. Bei meiner Ausstellung in der Galerie Ruzicka verliebte sich Karin Preissner in eine grüne Geschichte. Letzten Freitag war es soweit, die 68 durfte in ihr neues Zuhause. Es war einer dieser schönen aber auch sehr heißen Sommertage, an denen mein Atelier einer kühlen Oase gleicht. Das Schnuppern meiner Atelierluft hat bei Karin einige Ideen geweckt und letztendlich ist ein „Floh“ in meinem Ohr gelandet. Wir haben Pläne geschmiedet. Mehr kann ich Euch noch nicht verraten, vielleicht jedoch ein bisschen neugierig machen auf mein Offenes Atelier im November.
Meine Geschichte hat sich mit Karin auf die Reise begeben, gemeinsam mit zwei Klammern, einem Stück Draht und verschiedenen Nägeln. Innerhalb eines Tages hat die grüne Papiergeschichte einen Freund gefunden. Zum Glück habe ich die Länge des Drahtes großzügig bemessen, denn schon nach einem weiteren Tag tummelt sich an diesem zarten Seil eine illustre Gesellschaft. Was für eine Freude! Ich bin froh, dass „mein grünes Baby“ so herzlich aufgenommen wurde und noch dazu die Kreativität von Karin beflügelt. Da schlägt auch mein Pädagogenherz höher.
Bei dieser Gelegenheit wird mir wieder bewusst, wie sehr es mich freut, wenn ich mit meiner Arbeit Kreativität und Fantasie wecken kann. Das erfordert natürlich im Gegenüber Neugierde, Offenheit und die Bereitschaft ungewohnte Wege zu gehen. Hier wird auch der kommunikative Aspekt sichtbar, ein fruchtbares Austauschen. Bei Karin ist der Funke übergesprungen, sie hat sich begeistern lassen……Soweit man es auf den Fotos erkennen kann, erzählen die Bildergeschichten auch von ihrer Leidenschaft dem Tango.

Karin Preissner lebt in Amberg und Freising, sie ist Chemikerin und Geschäftsführerin des Technologie-Campus Amberg-Weiden – und leidenschaftliche Tangotänzerin.