die heldenreise des künstlers

Heldenreise_Smal_LogoMir ist ein wunderbares Buch in die Hände gefallen!
Raymond Unger ist Künstler, Autor und Therapeut. In seinem Buch „Die Heldenreise des Künstlers“ begibt er sich auf die Suche…………z.B. „nach dem Grund für die Entfremdung zwischen Kunst und Gesellschaft“ und auch wie es zu einer „Überbetonung von Konzept und Intellekt im postmodernen Kunstprozess“ kam.
Dieses Buch ist eine Hommage an das Leben.
Mutig, intelligent und tiefsinnig beleuchtet Raymond Unger die Beziehung zwischen Kunst und Gesellschaft und plädiert für eine authentische Kreativität. Nicht nur der selbstkonfrontative Künstler findet hier Ermutigung und Rüstzeug für die Heldenreise.
Es ist ein Schatz auch für Nicht-Künstler, für alle Suchenden.
Besonders sympathisch finde ich, dass der Autor seine persönlichen Erfahrungen auf sehr ehrliche Weise einbringt. Es ist eine Wohltat, hier wird nichts geschönt und poliert, nein, es wird infrage gestellt und stets ist der Blick auf das Ganze gerichtet.
Dieses Buch spricht mir in vielerlei Hinsicht aus der Seele.
www.raymond-unger.de
www.kunst-coach.de

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jahresausstellung in ingolstadt

Bild 12 Bild 11

Die Jahresausstellung der Mitglieder des BBK Oberbayern Nord & Ingolstadt wird kommenden Samstag in der Harderbastei eröffnet.
Ihr seid herzlichst eingeladen!

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druckwerkstatt und illustration

Drucken2Die Osterferien sind schon lange vorbei und schwuppdiwupp steuern wir auf die nächsten Ferien zu. Hier kommen endlich die Bilder der Ferienkurse „Drucken ohne Presse“ und „Illustration“.
Den Welttag des Buches am 23. April habe ich zum Anlass des zweiten Kurses genommen. Jedes Kind konnte sein Lieblingsbuch mitbringen und es der Gruppe kurz vorstellen. Mit Feder und Tusche wurden die Geschichten illustriert. Im Gegensatz zu unseren Malstunden auf großen Formaten war diese zeichnerische Feinarbeit eine große Herausforderung für die Kinder und auch für mich. Aus diesem Grund sind die Kunstwerke leider nicht vollzählig, da ich kaum Zeit hatte zu fotografieren.
Der Druckkurs war eine schöne Abwechslung zu den malerischen Experimenten.

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osterhasenmalwerkstatt

Kunterbunte Grüße aus der Osterhasenmalwerkstatt!!!

von Lena und allen Kindern der Malwerkstatt Hartshausen/Zolling.

von Lena und allen Kindern der Malwerkstatt Hartshausen/Zolling.

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streifenglück

Streifen1Am Montag waren die Vorschulkinder bei mir und haben kunterbunte Streifen in meinem Atelier hinterlassen…… Die Bilder sprechen für sich. Mich berührt diese kindliche Unbeschwertheit und Unbedarftheit jedes Mal aufs Neue – und macht nicht nur mich unglaublich froh.

Ich wünsche Euch auch so ein großes buntes Streifenglück!

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baustellenträume

o.T.86-15x15-PigmenteAcrylKreidenCollageelemteaufPapier-2014-TheresiaHeimbachMein anfängliches Geplänkel mit meinem Freund Meterstab hat sich zu einer längerfristigen Beziehung entwickelt. Man weiß ja nie genau wohin Begegnungen führen. In meinem Fall ist ein Baustellenjob daraus geworden. Manche meinen scherzend, dass ich diese Tätigkeit zu meinem Hauptberuf machen könnte. Angesichts der oftmals nervenaufreibenden Momente, finde ich diesen Vorschlag gar nicht lustig;-). Selbst in meinen Träumen irre ich mit meinem Meterstab umher und quäle mich mit Entscheidungen. Die Baustellenerfahrenen unter Euch können mich sicherlich verstehen……….
Die Arbeit in meinem Atelier muss häufig unterbrochen und verschoben werden. Und wenn ich dann endlich vor meiner Leinwand stehe oder in meinen Papierfundstücken wühle, dann muss ich auch meine Gedanken frei kehren vom Staub der Baustelle.
Hier ist nun eine neue Papiergeschichte!
(„Kleine“ Papiergeschichten wie diese könnt Ihr für 140.-€ bei mir erwerben.)

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samstags-kurs-bilder

22.3

Gestern war wieder Samstagskurs in meinem Atelier und ich muss Euch unbedingt hier die Kunstwerke „meiner Frauen“ zeigen. Ja, ich bin sehr stolz auf jede einzelne von ihnen. Es bereitet mir große Freude, wenn ich Begeisterung wecken kann. Jedes Mal staune ich über die Vielfältigkeit der Herangehensweisen.
Manche Frauen in meinen Kursen haben noch nie gemalt, andere beschäftigen sich schon viele Jahre mit dieser Form des Ausdrucks. Mein Anliegen ist es Raum zu schaffen, in dem wir ungeniert verschiedene Wege ausprobieren können und eine Bildsprache finden, die – zumindest für den Moment – passend und stimmig für uns ist. Das ist weit mehr als das Erlernen von Techniken.
Während des Malprozesses erfahren wir sozusagen spielend unglaublich viel über uns, über andere und das Leben an sich.

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schatzkiste

Schatzkiste2

Die neuen Kinderkurse haben begonnen. Für die ersten Stunden hatte ich mir eine Variation unserer Farbübungen überlegt. Die erfahrenen Malwerkstatt-Kinder durften den Neulingen in der Gruppe zeigen wie das so geht mit der Farbenmischerei und sollten ein eigenes Projekt entwickeln.
Die Dynamik in der Gruppe fasziniert mich immer wieder. Oft muss ich mein komplettes Konzept umschmeißen und   es den jeweiligen Bedürfnissen, Befindlichkeiten und Stimmungen anpassen. Ich mag diese Momente, auch wenn es manchmal schwer ist, die ausgefeilten Pläne loszulassen. Dieses Spüren, Wahrnehmen und Eingehen ist im positiven Sinne sehr reizvoll für mich – nicht nur in meiner Arbeit mit Kindern. Das ist Lebendigkeit. Stimmungen sind einem permanenten Wandel unterworfen – was ja auch irgendwie beruhigend ist.
Wohin geht die Reise? Letzten Freitag waren meine „kleinen Künstler“ in Abenteuerlaune. Die für die Farbübungen bereitgestellten Kartons wurden zu Schatzkisten. Und ich lass mich sehr gerne begeistern für diese spontanen Ausflüge.

 

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abhängen

abhaengen

abhängen – 140×100 – Pigmente, Acryl und Kreiden auf Leinwand – 2013 – ©Theresia Heimbach

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genießen

8.3.1

In meinem Bilderzyklus „hinter den Fassaden“ habe ich mich bereits mit dem „forever young – Wahnsinn“ auseinandergesetzt. Vielleicht habt Ihr meine „anti-aging-hölle“ schon gesehen oder meinen Beitrag dazu gelesen. Dieses Thema beschäftigt mich immer wieder, es drängt sich geradezu auf. Sitzt man im Wartezimmer eines Arztes, lächeln die geglätteten Nachher-Gesichter von den Werbeplakaten, egal ob Facharzt oder praktischer Arzt, die Angst vor der Vergänglichkeit scheint ein profitables Geschäft zu sein. In der SZ war in der vergangenen Woche ein sehr interessanter Artikel zum Thema Botox und Co..

Die Philosophin Ariadne von Schirach hat ein sehr interessantes Buch geschrieben: „Du sollst nicht funktionieren“ mit dem Untertitel: „Für eine neue Lebenskunst“. Ich kann es Euch sehr empfehlen. Hier findet Ihr „eine leidenschaftliche Beschwörung des echten Lebens“.
(ISBN 978-3-608-50313-5)

Ich spinne meine Gedanken weiter im Hinblick auf meine Arbeit……. Für den Schöpfungsprozess brauchen wir Hingabe und Leidenschaftlichkeit. Tja, das ist mit der Kontrolliererei nicht vereinbar. Jedes Bild ist eine Reise ins Ungewisse. Kreativität und Sinnlichkeit sind eng miteinander verknüpft. Betrachten wir unseren Körper als Feind, den es zu kontrollieren und zu bezwingen gilt, dann verkümmert auch das Riechen, Schmecken, Fühlen, Sehen, Hören……. und die Genussfähigkeit.

Meine Meinung: lieber ein schönes Stück Kuchen oder Torte, besser beides, leckeres Essen und guter Wein, Spaziergänge – auch ohne Trainingshintergedanken, Zeit zum Nichtstun, immer wieder über die Stränge schlagen (ja genau!)………………………………und echte Falten:-)

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