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nach der verschnaufpause

Amsterdam2

Nach einem kleinen Ausflug widme ich mich wieder den Vorbereitungen für meine neuen Kurse. Am 14., 15. und 17. März 2014 geht es wieder los mit der Farbenküche und den Experimenten. In der Malwerkstatt für Vorschulkinder – diese ist neu – und im 16.30 Kurs am Freitag gibt es noch freie Plätze.

Da der Samstagskurs für Erwachsene am 22.2. wieder einmal besonders schön war, gibt es in den kommenden Monaten zusätzliche Termine. Und als Alternative startet ab März – auch ganz neu – ein kunterbunter Vormittagskurs. Wenn Ihr zwischendrin eine „Kurz-Malzeit“ braucht, dann habe ich auch dafür ein Angebot (für Malfreudige, die bereits einen langen Samstagskurs bei mir besucht haben).
Alle Kurse finden ab vier TeilnehmerInnen statt und ich bitte Euch um eine schriftliche Anmeldung.

zwischendrin aussteigen

Sommerplätzchen6

„Auch in der Kunst gibt es ein Ein- und ein Ausatmen……“, hatte mir vor kurzem eine befreundete Künstlerin geschrieben. Dieses Bild finde ich sehr schön.
Es ist unmöglich permanent den Schaffensprozess aufrechtzuerhalten. Den kreativen Höhenflügen folgen Phasen des Rückzugs – gerne in Begleitung eines schlechten Gewissens. Das ist gar nicht so leicht auszuhalten. Da ist diese Ruhelosigkeit, ein Automatismus, der mich drängt weiterzugehen ………, eine Dynamik, der wir uns kaum entziehen können.
Drehen wir uns alle in einem Hamsterrad? Der Optimierungsgedanke hat uns fest im Griff, treibt uns an und an und immer weiter….. Wohin? Das ist – wie ich finde – eine sehr gute Frage. Nachdenken braucht jedoch  auch seine Zeit und schon funktioniert das mit dem Rädchendrehen nicht mehr. Anhalten bedeutet zurückbleiben und gegen den Strom zu schwimmen.

Und ich werde sie finden – meine Antworten.

mein freund meterstab

BaustelleDamit es hier nicht so langweilig ist – ein kurzer Blick auf das Baustellenleben in Hartshausen. Nein, in meinem Atelier wird nicht gebaut – nebenan.
Kurzfristig habe ich die Pinsel gegen einen Meterstab eingetauscht. Man sieht mich in diesen Tagen kaum ohne ihn. Wir haben uns miteinander angefreundet. Leider lässt er mir kaum Spielraum und besteht auf jeden Zentimeter und dass Millimeter – Millimeter ist.
Die Kollegen und Freunde von meinem
Zentimeterprinzipienreiter tummeln sich – manche schon etwas ramponiert und in verkürzter Form – auf der Baustelle herum, lieben Versteckspiele, sind dort wo man sie am wenigsten vermutet und machen es sich in fremden Hosentaschen gemütlich, wandern sogar zur Tür hinaus.
Darin – und nicht nur darin – unterscheidet sich mein neuer Freund von seinen Artgenossen, er bleibt mir treu.
Er ist einmalig!!!

 

kurspause in der malwerkstatt

Lena 3. Klasse - Blindporträt ausgearbeitet

Am Freitag hatten wir die letzte Malwerkstatt vor der „Pause“. Da war sie wieder diese Aufgeregtheit, das Wühlen in den Stapeln der Kunstwerke, die sich in den letzten Monaten angesammelt hatten. Voller Stolz wurden die Bilder den Eltern gezeigt und konnten mit nach Hause genommen werden. Und wieder habe ich mir ganz fest vorgenommen, dass in Zukunft alle aber auch wirklich alle Bilder mit den jeweiligen Namen versehen werden. Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen welches Kuddelmuddel entsteht, wenn sich die Werke den entsprechenden UrheberInnen nicht mehr so eindeutig zuordnen lassen.
Auch ich bin wieder fasziniert von den Kunstwerken der Kinder. Manche Aufgaben waren schwierig zu bewältigen, umso mehr staune ich über die Ergebnisse. Die Freundin – den Freund – mit geschlossenen Augen zu porträtieren ist gar nicht so einfach. Und wie sieht es mit Wünschen aus, die ich mir nicht mit Geld erfüllen kann? Wie würdest Du Glück darstellen oder Freude? Der Schulweg aus der Vogelperspektive war für die busfahrenden Landkinder eine große Herausforderung. Da musste schon mal geschummelt werden. Das darf man ja in der Malwerkstatt.

Der nächste Kursblock beginnt im März. Neu im Programm ist eine Malwerkstatt für Vorschulkinder und ein kunterbunter Vormittagskurs für Erwachsene.

rückblick

resumeHeute blicke ich zurück auf ein für mich ereignisreiches Jahr…….
Meine Papiergeschichten haben sich 2013 entwickelt und mein Atelier mit Lebendigkeit erfüllt. In den letzten Monaten legte ich eine kleine Pause damit ein und widmete mich wieder den Leinwänden. In dieser Zeit sind meine Papierschätze gewachsen. Besonders gefreut habe ich mich über Papier aus fernen Ländern, das mir Freundinnen zukommen haben lassen. Diese Geste empfinde ich als liebevolle Ermutigung, weiterzumachen mit dem Erzählen auf und mit Papier.
Mich zieht es immer wieder hin zu diesen Arbeiten auf kleinem Format. Während die große Leinwand auch meinen körperlichen Einsatz erfordert, ziehen mich die kleinen Papierstücke in ihren Bann, lassen mich zur Ruhe kommen und eröffnen mir eine ganz eigene Welt.

Ich blicke auf fünf Ausstellungen zurück,
die Aktion „window-shopping“ zu Ostern und eine Gemeinschaftsausstellung im Mai in der Galerie Andreas Constantin,
eine Einzelausstellung in der Galerie Ruzicka – beide in München,
mein Atelierwochenende in Hartshausen und die Kunstmesse in Regensburg.
Viele neue Kontakte konnte ich zu Kolleginnen und Kollegen knüpfen, das ist eine der schönen Begleiterscheinungen von Gemeinschaftsausstellungen. Es wurden Pläne geschmiedet und gemeinsame Projekte angedacht.

Ich freue mich über den Zuwachs bei den Kursen der Malwerkstatt und ganz besonders auch über meine „alten“ Malwerkstattkinder, die immer wieder gerne zu mir kommen.
Die große Herausforderung ist für mich das Herstellen eines Gleichgewichts zwischen Kursen und meiner Malerei.

2014 möchte ich etwas ruhiger angehen. Das sage ich zwar jedes Jahr, doch die Dinge scheinen stets eine Eigendynamik zu bekommen. Da sind all die vielen Ideen, die wild und lustig daherpurzeln……… Ich lasse mich überraschen!

Ja genau, beinahe hätte ich es vergessen: meinen Blog habe ich dieses Jahr ausgebaut und ich lade euch ganz herzlich ein, eure Gedanken in Form von Kommentaren hier mit mir und anderen zu teilen. Es müsste halt mal ein Anfang gemacht werden……..

Euch allen wünsche ich aus ganzem Herzen einen guten Rutsch und ein sanftes Ankommen im neuen Jahr!!!

kunst schenken

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Nach einem Kurs-Marathon widme ich mich den Bildergeschichten, die ein neues Zuhause gefunden haben. Für die Reise bekommen sie einen weichen Mantel aus Noppenfolie und als Wegzehrung gibt es Schokolade.
Die Gutscheine sind fertig und können abgeholt werden.
Vielleicht sucht Ihr noch ein Geschenk……… Ich hätte da eine gute Idee: wie wäre es mit einem kunterbunten Nachmittag für Eure Lieben bei mir im Atelier?
Auch meine Papiergeschichten können ganz viel Freude bereiten:-)

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kunstmesse regensburg

Hier einige Eindrücke von der Kunstmesse in Regensburg…

tango-kunst

Milonga1Heute blicke ich zurück auf ein wunderschönes Atelierwochenende. Bei dieser Gelegenheit möchte ich all meinen Besucherinnen und Besuchern ganz herzlich danken. Ich habe mich sehr gefreut, dass so viele Menschen nach Hartshausen gekommen sind. Eure Offenheit, Euer Interesse und all die herzlichen Gespräche haben mein Atelier mit Lebendigkeit erfüllt.
Die Milonga am Samstag war für mich die Krönung. Ich durfte in eine für mich noch unbekannte Welt eintauchen. Tango in meinem Atelier. Die Tänzerinnen und Tänzer sind mit Musik und Bildern verschmolzen. Ich habe eine Ahnung davon bekommen, dass Tango viel mehr ist als ein Tanz.
Ein großes Danke für Karin, sie hatte die tolle Idee, Heini-Elina Soutamo-Kohlrausch für die wunderschöne Musik und intensive Werbung und allen Tänzerinnen und Tänzern. Ihr habt den Abend zu einem ganz besonders schönen Kunstwerk werden lassen.

novemberstimmung – abschied von merle

Merle1

Merle – Hündin, allerliebste Hündin, beste Freundin, treue Gefährtin, Muse und Geschenk.
Letzte Woche mussten wir uns von ihr verabschieden……..

Merle hat ihre Spuren hinterlassen, auch in meiner Bilderwelt. Unsere Hündin war immer an meiner Seite und hat mich bei meiner Arbeit im Atelier begleitet. Manchmal wurde es ihr zu bunt und ich musste meine Tätigkeit für ein kurzes wildes Spiel oder Streicheleinheiten unterbrechen. Eine Möglichkeit um Aufmerksamkeit zu bekommen war auch ein demonstratives Schläfchen direkt vor meiner Leinwand. Besonders gerne hatte sie den Platz vor meinem Atelier, dort konnte sie Ausschau halten, majestätisch die Sonne genießen und BesucherInnen freudig empfangen. Die Kinder der Malwerkstatt hat sie geliebt. Sie mochte das bunte Treiben in meinem Atelier, ganz besonders wenn sie von vielen Kinderhänden gestreichelt wurde.
Ihr sanftes, liebevolles und verspieltes Wesen ist in meine Bilder geschlüpft und hat diese lebendig werden lassen.
DANKE, liebe Merle! Ich wünsche Dir eine gute Reise in den Hundehimmel!